Wurmitzer bleibt Kulturkompetenz weiter schuldig

Wurmitzer soll Kritik an Seebühne direkt an Parteifreund Scheucher richten

2004-01-12 (fpd) "Wurmitzer soll die Seebühne in Ruhe lassen und nicht als Raunzer in fremden Gewässern pritscheln, ansonsten geht es ihr wie der von Wurmitzer inszenierten "Trigonale", erklärte heute der freiheitliche Kultursprecher LAbg. Johann A. Gallo und wertet das finanzielle Chaos bei dieser Veranstaltungsreihe als Vorbote der kulturpolitischen "Kompetenz" Wurmitzers.

Da Wurmitzer in der letzten Landtagssitzung auf Grund einer Anfrage zur Veranstaltungsreihe "Trigonale" den Versuch unternommen habe, Kindesweglegung zu betreiben - er bezeichnete die "Trigonale" als Veranstaltung von Gemeinden - fordert Gallo den Gemeindereferenten auf, konkret seine Rolle in dieser Causa darzulegen. Es liege die Vermutung nahe, Wurmitzer wolle mit dieser Handlungsweise vorbeugend verhindern, nicht des Verfassungsbruches geziehen zu werden, da er als nicht zuständiger Referent in Kulturagenden eingreife. Der Verein der "Trigonale" sei praktisch pleite und der Landesrechnungshof prüfe derzeit die finanzielle Gebarung.

Zum Vorwurf der Säumigkeit betreffend einem Programm für die nächste Sommer-Inszenierung auf der Seebühne erklärte Gallo: "Wenn Wurmitzer mit der Tätigkeit von Bürgermeister Scheucher als Zauderer unzufrieden ist, dann soll er ihm das am besten direkt sagen und nicht über die Öffentlichkeit polemisieren." Dies sei weniger peinlich. Er könne jedoch getrost sein, dass die Seebühne wieder ein erfolgreiches Jahr vor sich habe. Im übrigen solle sich Wurmitzer um die Agraragenden wie beispielsweise dem Gentechnikvorsorge-Gesetz kümmern, um Kärnten gentechnikfrei zu erhalten. Da sei genug Handlungsbedarf, schlägt Gallo vor.

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