Parnigoni zu Kriminalstatistik 2003: "Nicht der geringste Grund zum Jubel!"

Wien (SK) Nicht den geringsten Grund zur Freude bietet für SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni die nun endgültig vorliegende Kriminalitätsstatistik 2003. Parnigoni: "Mehr als 650.000 Strafdaten und eine Aufklärungsquote unter 40 Prozent sind eine absolute Bankrotterklärung der Politik von Innenminister Strasser. Statt umgehend alles in Bewegung zu setzen, um dieser desaströsen Entwicklung gegenzusteuern, versucht Strasser nun schönzufärben!" ****

Atemberaubend sei beispielsweise der Versuch des Innenministers, der Kriminalitätsentwicklung in der Bundeshauptstadt etwas Positives abzugewinnen. Es sei schon ein starkes Stück, wenn Innenminister Strasser von einer erfreulichen Tendenz in Wien spreche, obwohl dort die Kriminalität im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 22,4 Prozent angestiegen sei.

Parnigoni: "Faktum ist, dass Strasser die Rechnung für seine Personalkürzungen präsentiert bekommt. Die nun in Aussicht gestellte geringfügige Aufstockung ist leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die ganze Hilflosigkeit Strassers zeigt sich in dessen Aussage, man bekomme nicht das Personal, das man brauche."

In der neu eingeführten "Monatlichen Kriminalstatistik" sieht Parnigoni überdies die Gefahr, dass künftige Daten nicht mehr mit früheren vergleichbar sein könnten: "Es wäre enorm wichtig, dass die Entwicklungen exakt nachverfolgt werden können. Auf unsere diesbezügliche parlamentarische Anfrage hat Strasser aber ausweichend bis überhaupt nicht geantwortet, was Schlimmes für die Zukunft befürchten lässt.", schloss Parnigoni. (Schluss) se/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0009