VP-Feldmann: Kostenlose Halbtages-Kinderbetreuung in Wien gefordert

Zusätzliches gratis Kindergartenjahr als freiwillige Vorschule

Wien (VP-Klub) "Vorschulische Kinderbetreuung in Wien ist sehr teuer und stellt für viele Eltern, insbesondere für alleinerziehende Mütter und Väter eine große finanzielle Belastung dar. So sind für die Unterbringung eines Kindes in einem Kindertagesheim monatlich weit über 250 Euro bezahlen.. Die Kosten stellen somit für breite Bevölkerungsschichten eine unüberwindbare Barriere dar. Im Sinne einer allgemeinen Zugänglichkeit sollte daher der Besuch einer Kinderbetreuungseinrichtung zumindest halbtags von jedweden Gebühren und Beiträgen befreit werden." So die Forderung von ÖVP-Wien LAbg. Barbara Feldmann in ihrer ersten Pressekonferenz als Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat.****

Die von der Stadt Wien gewährten Ermäßigungen seien nicht zufriedenstellend und es sei daher an der Zeit, die Strukturen für die Kinderbetreuung in Wien grundlegend zu ändern. Kernstück und erster Schritt sei eine wesentliche Reduzierung bzw. Abschaffung der hohen Beiträge. Was in Niederösterreich möglich sei, müsse auch in Wien möglich sein, meint Feldmann.

Gratis Kindergartenjahr könnte freiwillige Vorschule sein

Ein nächster wichtiger Schritt wäre die Einführung eines von allen Gebühren befreites letztes Kindergartenjahr. "In Form eines Vorschuljahres könnten davon insbesondere Kinder mit nicht deutscher Muttersprache und auch sozial Schwache profitieren. Im Zuge der Betreuung könnte im Rahmen von Übungen, Programmen und eigenen Kursen ein spielerischer Sprachenschwerpunkt gesetzt werden. Auf freiwilliger Basis und ohne jedem Leistungsdruck könnten in verstärktem Ausmaß die notwendigen Grundkenntnisse der deutschen Sprache vermittelt werden. Die bilinguale Basisförderung würde somit im richtigen Alter einsetzen. Vielen Kindern würde damit der Einstieg in die Volksschule entschieden erleichtert werden", meint Feldmann.

Finanzierung durch Straffung der Verwaltung

Es sei klar, dass die vorgeschlagenen Reformen auch Kosten verursachen. Diese können aber durch diverse Maßnahmen, in erster Linie durch die Straffung der Verwaltung, hereingebracht werden. Konkret schlägt Feldmann eine Zusammenlegung der für Jugend und Familie zuständigen MA 11 und MA 11A vor. Und in weiterer Folge wäre zu überlegen, ob nicht auch eine weitergehende Zusammenführung mit der für außerschulische Jugendbetreuung zuständigen MA 13 möglich wäre.
"Fest steht", so Feldmann abschließend, "dass mit entsprechendem politischem Willen die von der ÖVP-Wien vorgeschlagenen Verbesserungen finanzierbar sind." (Schluss)

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