AK: Preisverleihung zum Bildwettbewerb "Zu Fuß in Wien"

Bildwettbewerb der AK Wien gemeinsam mit der Stadt Wien und 12 Bezirken soll auf Situation der FußgängerInnen aufmerksam machen

Wien (AK) - Über zwei Drittel der Wiener ArbeitnehmerInnen gehen
zu Fuß zur Arbeit oder zu Fuß vom Öffi zum Arbeitsplatz. Für die Fußgänger muss mehr getan werden, verlangt die AK und fordert mehr Sicherheit auf Arbeitswegen. Daher hat die AK gleichzeitig zum Bildwettbewerb mit der Stadt Wien "Zu Fuß in Wien" eine Aktion in ihrer Mitgliederzeitschrift AK FÜR SIE gestartet. Hauptwunsch: Die Fußgänger wollen kurze, sichere Fußwege zu und von den Haltestellen der Öffis zur Arbeit oder zur Wohnung. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung zum Bildwettbewerb werden heute, Montag, die Wien-Sieger prämiert.

Die Fußgänger werden in Wien noch immer als Stiefkind der Verkehrspolitik betrachtet, sagt die AK. Daher wurde vor etwa 3 Jahren von der AK eine Arbeitsgruppe Fußgänger angeregt, an der Vertreter von Bezirken, Stadt Wien, Wiener Linien, Kuratorium für Verkehrssicherheit, einigen Gebietsbetreuungen und ein Behindertenvertreter teilnahmen. Ziel ist, die Situation für Fußgänger zu verbessern. Daraus entwickelte sich unter anderem die Idee zum Bildwettbewerb "Zu Fuß in Wien", der vorigen Sommer gestartet wurde.

Rund 400 Menschen haben mitgemacht und fotografiert oder gezeichnet, was ihnen zum Thema "Zu Fuß in Wien eingefallen ist. Der Bildwettbewerb wurde von der AK, den Bezirken 2 bis 9, 12, 13, 17 und 20, der Stadtentwicklung (MA 18) sowie den Gebietsbetreuungen in den beteiligten Bezirken veranstaltet. Heute, Montagabend, wird die Ausstellung zum Bildwettbewerb eröffnet. Außerdem werden drei Wien-Sieger aus den Einsendungen prämiert.

Die AK hat gleichzeitig in ihrer Mitgliederzeitschrift AK FÜR SIE eine Aktion "Zu Fuß auf dem Arbeitsweg" gestartet. In fast allen Wiener Bezirken herrschen mangelhafte Verbindungen von öffentlichen Verkehrsmitteln zu Schulen, Ämtern und Arbeitsstätten, zeigen die vielen Einsendungen. So sorgt zB unter vielen ArbeitnehmerInnen die Heiligenstädter Lände (19. Bezirk) für Unmut. Um von der U4 zu den Bürogebäuden zu gelangen, ist ein Marsch entlang der Muthgasse nötig - auf einem ziemlich schmalen Gehsteig. Der Weg von Heiligenstadt zu den Büros ist durch die ganzen Umwege derzeit zirka 15 bis 20 Minuten lang. Ein direkter Fußweg entlang der U4 wäre sicherer. Oder im 10. Bezirk, Favoriten fehlt bei der Haltestelle des 69A in der Theodor Sickel-Gasse Richtung Reumannplatz ein Zebrastreifen. Oder im 14. Bezirk, Penzing, ist in der Rettichgasse zwischen Samhaberplatz und Keisslergasse der Gehweg zu schmal, weil die Gehsteige andauernd verparkt sind. Ein Parkverbot wäre die Lösung. Die AK wird alle Wünsche der FußgängerInnen der Stadt Wien mit Lösungsvorschlägen übermitteln und sich dafür einsetzen, dass die Vorhaben rasch umgesetzt werden.

SERVICE: Ausstellung zum Bildwettbewerb bis 19.2. in der Wiener Planungswerkstatt, 1010, Friedrich-Schmidt-Platz 9; Montag bis Freitag 9.00 bis 16.00 Uhr, Donnerstag 9.00 bis 19.00 Uhr. Sie haben ein Problem zu Fuß auf dem Arbeitsweg und wollen Verbesserungen: AK Wien, 1040, Prinz Eugen Straße 20-22 oder per e-mail:
akfuersie@akwien.at.

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AK Wien
Doris Strecker
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