Heimat-Skandal in Villach: KWF Kuratoriumsvorsitzender Isep vor Rücktritt

Staatsanwaltschaft untersucht schwerwiegenden Vorfall

Klagenfurt - Villach (OTS) - Klagenfurt. Im Zusammenhang mit dem Fördermittel-Skandal bei der gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft "HEIMAT" in Villach steht nun dessen Vorstand, Mag. Gilbert Isep, massiv in der öffentlichen Kritik. Denn Isep ist auch als Kuratoriumsvorsitzender des Kärntner Wirtschaftförderungsfonds tätig.

Es sei für das Land nicht vertretbar, dass der Vorsitzende des KWF-Kuratoriums einerseits Förderungen gemäß von Kriterien vergibt und andererseits Tatbestände wie insbesondere Betrug, Urkundenfälschung, falsche Beurkundung, verbotene Intervention, Anstiftung zum Amtsmissbrauch etc. im Vorstand der "HEIMAT" wissentlich mitgetragen hat. Die Staatsanwaltschaft wurde bereits mit diesem Skandal befasst, so Finanz- und Wirtschaftsreferent LHStv. Ing. Karl Pfeifenberger.

Der Landeshauptmann-Stellvertreter verlangt somit von Isep den sofortigen Rücktritt von allen Funktionen im KWF. Isep ist sich seiner Verantwortung nicht bewusst, die er gegenüber den Kärntner Unternehmen trägt. Isep hat jegliches Vertrauen der Wirtschaft verspielt, betonte der Finanz- und Wirtschaftsreferent. Um einen etwaigen Vertrauensverlust der Kärntner Unternehmer in den KWF zuvorzukommen, fordert Pfeifenberger den sofortigen Rücktritt von Isep.

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