Worauf wartet ÖVP-Agrarreferent Wurmitzer?

Gentechnik-Vorsorgegesetz liegt nach EU-Genehmigung beschlussreif vor und ist endlich einzubringen

Klagenfurt, 2004-01-12 (fpd) ÖVP-Agrarreferent Wurmitzer müsse in der morgigen Regierungssitzung unbedingt das EU-genehmigte Gentechnik-Vorsorgegesetz einbringen, um es noch in der Feber-Landtagssitzung - der letzten dieser Gesetzgebungsperiode -beschließen zu können, fordert der freiheitliche Umweltsprecher LAbg. DI Johann A. Gallo.

Ausgangspunkt für die Maßnahmen, Kärntens Landwirtschaft gentechnikfrei zu erhalten, war 2002 ein FPÖ-Antrag, den der Kärntner Landtag mit SPÖ-Zustimmung gegen die ÖVP-Mandatare beschlossen hat. Es spreche für den ÖVP-Obmann Wurmitzer, dass er als Agrarreferent den weiteren Weg nicht behindert habe, so dass nunmehr als Erstmaßnahme ein EU-genehmigtes Gesetz beschlussreif vorliege. Es falle jetzt jedoch auf, dass Wurmitzer, der sich zuletzt medial als Vorreiter für ein gentechnikfreies Kärnten feiern ließ, in seinen Anstrengungen just in jenem Moment erlahmte, als ÖVP-Agrarbündler Walfried Wutscher öffentlich zur Gegenoffensive zu blasen begann, konstatiert der freiheitliche Klubobmann-Stellvertreter. Landwirtschaftsreferent Wurmitzer ist daher aufgefordert, allen mittlerweile grassierenden Gerüchten und Vorwürfen dadurch entgegenzutreten, dass er das Gesetz sofort einbringt, schloss Gallo.

Rückfragen & Kontakt:

FP-Landtagsklub
Landhaus
Klagenfurt, Tel. 0463/513272

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001