RFW: Steuerreform ist Meilenstein für Konjunkturaufschwung

Hofmann: Wesentliche RFW-Forderungen umgesetzt - Österreich mit neuem KöSt.-Satz europaweit im Spitzenfeld

Wien (OTS) - Als Meilenstein für die Wirtschaft bezeichnet der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), NAbg. Max Hofmann, die von der Regierung angekündigte zweite Etappe der Steuerreform. Damit könne die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes weiter gesteigert und ein wichtiger Impuls zur Kaufkraftstärkung und einem notwendigen Konjunkturaufschwung gesetzt werden.

"Vor allem die Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) von 34 auf 25 Prozent ab 2005 wird sich positiv auf die notwendige Schaffung von Eigenkapital der Unternehmen auswirken und die Investitionstätigkeit inländischer Betriebe in Österreich ankurbeln. Dazu wird auch die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes für ausländische Investoren erhöht. Ein Impuls, der ganz wesentlich für die Schaffung neuer Arbeitsplätze ist. Unter Berücksichtung der Bemessungsgrundlage liegt Österreich dann beim KöSt.-Satz im Ländervergleich europaweit an der Spitze", so Hofmann. Die Kritik der Oppositionsparteien an der geplanten Senkung der Körperschaftsteuer zeige nicht nur Ratlosigkeit, sondern bedeute auch, dass Rot-Grün eine Verbesserung der Arbeitsplätze hintanhalten wollen.

Die Wirtschaft profitiere weiters auch durch Maßnahmen bei der Gruppenbesteuerung (100 Mio.), einer günstigeren Besteuerung von Agrardiesel (50 Mio.) und einer besseren Abzugsfähigkeit versicherungstechnischer Rückstellungen um mehr als eine Million Euro.

Ein wichtiger Schritt in Richtung Entbürokratisierung und einer EU-weiten Chancengleichheit für heimische Betriebe seien die geplanten Änderungen bei den Bagatellsteuern. Die Senkung der Biersteuer sowie die Abschaffung der Schaumweinsteuer stelle eine wesentliche Erleichterung für den österreichischen Tourismus und das heimische Gastgewerbe dar. Der Wegfall der Schaumweinsteuer bringe vor allem für den Handel auch weniger Bürokratie.

Mit der KöSt.-Senkung und dem Abbau der Bagatellsteuern sieht Hofmann ganz wesentliche Forderungen des RFW erfüllt. "Unsere jahrelangen Bemühungen haben jetzt durch freiheitliche Regierungsbeteiligung Früchte getragen. Nach der bereits in Kraft getretenen Abschaffung des 13. Umsatzsteuermonats und der Halbierung des Steuersatzes auf nicht entnommene Gewinne können wir jetzt weitere Punkte des RFW-Forderungsprogrammes für die Wirtschaft abhaken", so Hofmann.

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