Tauwetter nicht unterschätzen - Immer wieder Unfälle auf Österreichs Straßen!

Nicht angepasste Geschwindigkeit gilt nach wie vor als Killer Nummer 1. Rasen zahlt sich nicht aus - schon gar nicht bei dieser Witterung!

Wien (OTS) - Vergangene Woche herrschte absolutes Schneechaos auf Österreichs Straßen. Eine Reihe von Unfällen hat sich seitdem ereignet. Das Wochenende brachte Erwärmung und ließ einen Großteil der Schneemassen schmelzen. Durch den anhaltenden Regen kam es über Nacht allerdings zu spiegelglatten Fahrbahnen in Teilen Österreichs. Sichtbehinderung durch Bodennebel erschwerte Autofahrern heute morgen ebenfalls das Vorwärtskommen auf den Autobahnen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) appelliert daher wieder an alle Autofahrer:
"Weg vom Gas, ausreichend Sicherheitsabstand halten und keine riskanten Überholmanöver starten!"

Geschwindigkeit drosseln
Zu hohe Geschwindigkeit und aggressives Fahrverhalten sind die häufigsten Ursachen für Unfälle im Straßenverkehr. Die Verletzungsschwere auf Autobahnen, wo ein hohes Geschwindigkeitsniveau herrscht ist ungleich höher als im Ortsgebiet. Eine geringere Ausgangsgeschwindigkeit führt auch zu geringerer Verletzungsschwere, in vielen Fällen sogar zur Unfallvermeidung.

"Wer rast, gewinnt nichts", stellt Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV), klar, "Es gibt de facto keinen Grund mit dem Auto zu schnell unterwegs zu sein. Wer mit überhöhter Geschwindigkeit fährt, erspart sich dadurch erwiesenermaßen viel weniger als der Einzelne glaubt. Auch auf das Phänomen des Temporausches kann sich kein Raser hinausreden - das existiert nämlich gar nicht". Auch vergangene Woche war wieder einmal nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptunfallsursache Nummer 1. Von insgesamt 14 Todesopfern, mussten sieben deswegen ihr Leben lassen.

14 Todesopfer im Straßenverkehr seit Jahresbeginn, davon 2 am vergangenen Wochenende
Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 12 Pkw-Insassen (davon 7 Lenker) und 2 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nichtangepasste Fahrgeschwindigkeit (7), Vorrangverletzung (1), Überholen (1), Unachtsamkeit (1) und Übermüdung (1) festgestellt werden. Bei 2 Unfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. Alkohol- und Drogenbeeinträchtigung war bei 2 Unfällen Mitursache. 2 Fußgänger kamen durch Fremdverschulden ums Leben. 5 der 13 tödlichen Unfälle waren Alleinunfälle. 2 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.
Vom 1. Jänner bis zum 11. Jänner dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 14 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 20 Menschen tödlich.

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