JAKOB AUER: EIN NEIN DEN NÖRGLERN!

Oberösterreichische Arbeitsmarktdaten als Vorbild - dramatische Lage in Wien ein Skandal

Wien, 12. Februar 2004 (ÖVP-PK) 72 Prozent der gestiegenen Arbeitslosigkeit gehen auf das Konto von Wien. Im Dezember gab es in der SPÖ-regierten Bundeshauptstadt mit 9,6 Prozent mehr als doppelt so viele Arbeitslose wie in Oberösterreich mit 4,2 Prozent. Auch was den Beschäftigungszuwachs betrifft, liegt Oberösterreich an einsamer Spitze: 10.087 von insgesamt 13.743 neuen Beschäftigten kommen aus Oberösterreich. "Den Nörglern und Realitätsverweigerer im roten Wien bzw. in den Gewerkschaftszentralen sei daher einmal mehr eindeutig vor Augen geführt, dass es am Willen und an der Kompetenz von zukunftsorientierten Landeschefs liegt, ob in einem Bundesland der Arbeitsmarkt floriert oder nicht", zeigte sich heute, Montag, ÖVP-Abg. Jakob Auer gespannt, wie die SPÖ-Kolleginnen und Kollegen bei der morgigen Nationalratssondersitzung die Arbeitsmarktpolitik in Wien rechtfertigen werden. "Hausgemachte Missstände stets auf die Politik der Bundesregierung zu schieben, ist angesichts dieser Tatsachen wohl nicht mehr drinnen", so Auer. ****

"Die Situation am Wiener Arbeitsmarkt ist dramatisch. Obgleich das AMS Wien sowohl finanzielle Beiträge als auch Personal aus Oberösterreich zur Eindämmung der hohen Arbeitslosenrate in der Bundeshauptstadt erhält, gelingt es offenbar nicht, die Lage in den Griff zu bekommen. 10.000 neue Arbeitslose sind ein menschlicher wie politischer Skandal", vermisst der ÖVP-Abgeordnete den empörten Aufschrei von Arbeiterkammer und ÖGB in Wien. Die Bundesregierung habe ihrerseits bereits wichtige Beschäftigungsimpulse gesetzt. "Kritik ist aber durchaus angebracht - nicht jedoch an der Arbeit der Bundesregierung, sondern an der Untätigkeit der Wiener Stadtregierung", hofft Auer auf eine spannende und im Sinne der Wiener Arbeitslosen konstruktive Diskussion bei der von den Sozialdemokraten einberufenen Nationalratssondersitzung. "Morgen können die Genossinnen und Genossen zeigen, wie ernst sie es mit der Arbeitsmarktpolitik wirklich meinen. Nörgeln und Jammern ist jedenfalls zu wenig", schloss Auer.
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