Pflegescheck: Haider verspricht, was es schon gibt!

Poleposition, wenn es darum geht, die Wähler für dumm zu verkaufen: Was Haider mit dem Pflegescheck verspricht, gibt es nämlich bereits!

Kärnten (SP-KTN) - Fassungslos ist die Soziallandesrätin Gabriele Schaunig-Kandut (SP) angesichts der Kaltblütigkeit von Landeshauptmann Haider. "Haider verspricht in Zeitungsbeilagen Dinge, für die es bereits Landesregierungsbeschlüsse gibt! Das ist ungeheuerlich, wie er versucht, die Kärntnerinnen und Kärntner hinters Licht zu führen", ist Schaunig erzürnt über die blaue Politik.

Konkret nennt die Soziallandesrätin den Anspruch auf Urlaubsbetreuung der pflegenden Angehörigen, für die es bereits einen Regierungsbeschluss gibt. "Dafür übernimmt das Land selbstverständlich das Grundentgelt des Pflegeheimes", erklärt Schaunig.

Ein weiterer Beschluss liegt für die Senkung der Eigenleistungen für Pflegebedürftige bei Inanspruchnahme der Hauskrankenpflege vor. "Das ist aber leider durch das Notbudget von Finanzreferent Pfeifenberger nicht umsetzbar", kritisiert Schaunig. Sie überlegt, ob sie diese Kostenreduktion für die Kärntnerinnen und Kärntner nicht ohne budgetäre Bedeckung durchführt. Schaunig: "Dann haben die Menschen wenigstens etwas davon."

Schaunig hält nichts von ungedeckten Schwindelschecks. "Ich stehe für verantwortungsvolle Arbeit für die Kärntnerinnen und Kärntner", so die Soziallandesrätin. Die von Haider versprochenen 1.000 Euro könnten die Menschen einfacher bekommen: Das Landesbudget für die Hauskrankenhilfe muss nur aufgestockt werden. "aber Schwarz-Blau kennen scheinbar nur Kürzungen und Belastungen", will Schaunig raschest eine Wende für Kärnten. (Schluss)

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