Kärntner Jägerschaft ehrte LH Haider, LR Wurmitzer und Gemeindebundpräsident Ferlitsch

Neues Jagdgesetz setzt auf Selbstverwaltung - Neue Ära der Jagdausübung in Kärnten

Klagenfurt (LPD) - Die Kärntner Jägerschaft wird sich künftig weitgehend selbst verwalten. Im November des Vorjahres war dieser Meilenstein im Kärntner Jagdwesen und wesentlicher Schritt im Sinn der Verwaltungsreform aufgrund einer Dreiparteienvereinbarung beschlossen worden. Heute, Samstag, gab es für jene, die auf der politischen Ebene die Ausgliederung der Jagdverwaltung in die autonome Verwaltung durch die Jägerschaft selbst initiiert bzw. vorangetrieben haben, höchste Anerkennung im Rahmen der kärntenweiten Hegeringleiter-Sitzung der Kärntner Jägerschaft auf Schloss Mageregg:
Landeshauptmann Jörg Haider, Jagd- und Gemeindereferent Landesrat Georg Wurmitzer und Gemeindebundpräsident LAbg. Johann Ferlitsch erhielten für ihre Verdienste aus der Hand des Kärntner Landesjägermeisters Ferdinand Gorton die höchste Auszeichnung der Kärntner Jägerschaft, die Verdienstmedaille in Gold, überreicht. Damit wolle der Vorstand der Jägerschaft einstimmig die Leistungen der Geehrten für die Jägerschaft würdigen, so Gorton.

Der Landeshauptmann hob das gute Ergebnis mit dem neu erreichten Jagdgesetz hervor. Zielsetzung sei es gewesen, die öffentliche Verwaltung zurückzudrängen und Reformen im Interesse der Eigenverantwortung zu machen. Die Jägerschaft habe sich nicht auseinanderdividieren lassen und ein hohe Maß an Diskussionskultur bewiesen, unterstrich Haider. Die Selbstverwaltung bedeute ein Mehr an Eigenverantwortung, doch sei er sehr zuversichtlich, dass sie gut funktionieren werde. Letzte Hürden sollten noch einvernehmlich genommen werden und auch als Personalreferent des Landes wolle er Entgegenkommen gegenüber den Erfordernissen der Jägerschaft zeigen, so Haider.

Jagdreferent Wurmitzer sprach ebenfalls von einer neuen Ära in der Jagdausübung. Das neue Jagdgesetz, das auch eine Erprobungsphase vorsieht, sei eine große Chance, die Autonomie mit Geist und Wohlwollen zu erfüllen. Die öffentliche Jagdverwaltung werde sich entsprechend auf ihr Maß reduzieren, doch weiterhin mit Rat zur Verfügung stehen. Die Hegeringleiter als örtliche Verantwortungsträger hätten nun eine zusätzliche Verantwortung zu tragen. Das neue Jagdgesetz stelle eine Jahrhundertentscheidung für das Jagdwesen dar, unterstrich Wurmitzer. Auch Gemeindebundpräsident Ferlitsch sagte, dass Kärnten stolz auf dieses neue Jagdgesetz sein könne und lobte das gemeinsame Vorgehen im Vorfeld und das Miteinander. Von der neuen Jagdstruktur, ihre Aufgaben weitestgehend selbst zu erledigen, sind in Kärnten insgesamt rund 11.000 Grünrücke betroffen.

An der Hegeringleiter-Sitzung nahmen neben den amtierenden und potentiellen künftigen Hegeringleiter-Kandidaten, allen Vorstandsmitgliedern auch Landesamtsdirektor Reinhard Sladko, der Ehrenlandesjägermeister Gerhard Anderluh und Landesforstdirektor Gerolf Baumgartner teil.

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