Grillitsch: Steuerreform löst wichtige Wahlversprechen an Österreichs Bauern ein

Agrardiesel ist steuerlicher Meilenstein für unsere Landwirtschaft

Wien (AIZ) - "In Salzburg haben sich heute die Koalitionspartner ÖVP und FPÖ auf die Eckpfeiler der Steuerreform geeinigt. Die Versprechen der Regierung an die österreichische Landwirtschaft wurden dabei eingelöst. Allen voran ist das die Umsetzung des so genannten Agrardiesels." Dies stelle der Präsident des Österreichischen Bauernbundes, Fritz Grillitsch, in einer Aussendung fest.

"Österreichs Bauern zahlten für den verwendeten Dieseltreibstoff im Durchschnitt um 40% mehr als Landwirte im übrigen Europa. Besonders am Vorabend der EU-Erweiterung hätte dieser Umstand massive Wettbewerbsnachteile bedeutet. Nun wird der Mineralsölsteuersatz für den in der Land- und Forstwirtschaft verwendeten Agrardiesel auf das Niveau für Heizöl extraleicht gesenkt. Das bringt den Bauern eine deutliche Steuerersparnis", erläuterte Grillitsch.

"Wir haben nicht nur in diesem Punkt immer auf das Wort von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und seiner Regierung vertraut. Dieses Vertrauen wurde wieder überaus deutlich bestätigt und hat sich als absolut gerechtfertigt erwiesen. Die Einführung des Agrardiesels ist eine langjährige Forderung des Bauernbundes und einer der wichtigsten Meilensteine für die Existenzsicherung unserer landwirtschaftlichen Betriebe. Die Bauern haben aber durch das lange Warten auf den Agrardiesel auch ihren Beitrag zur Sparpolitik der Regierung geleistet. Mit der Einlösung dieses Versprechung ist der - aus agrarischer Sicht - letzte offene Punkt aus dem Regierungsübereinkommen erfüllt", unterstrich der Bauernbundpräsident.

Durch die deutliche Absenkung der Körperschaftssteuer werde darüber hinaus auch der Wirtschaftsstandort Österreich gestärkt. Beispiele wie Irland zeigten, dass niedrige Unternehmenssteuern zu einem positiven Wirtschaftswachstum führen und so nachhaltig Arbeitsplätze geschaffen werden. "Fix ist nunmehr auch die Aufhebung der Schaumweinsteuer. Durch diese Steuer wurde bislang die Produktion heimischer Erzeugnisse etwa gegenüber dem Prosecco steuerlich diskriminiert. Erleichterungen gibt es auch im Bereich der Agrargemeinschaften", ergänzte Grillitsch.
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