Sparkassenverband: Kein Kontobetrug durch ungesicherte Überweisungsboxen

Betrüger besorgt sich Originalunterschriften im persönlichen Schriftverkehr - AK-Kritik geht ins Leere

Wien (OTS) - Die jüngst bekannt gewordenen Fälle von Kontobetrügerein durch Unterschriftenfälschung sind definitiv nicht auf Diebstähle von Erlagscheinen aus Überweisungsboxen zurückzuführen, stellt der Österreichische Sparkassenverband heute, Freitag, in einer Aussendung fest.

Vielmehr hat sich der als "Dr. Krause" bekannt gewordene Betrüger zunächst persönlich per Brief an seine Opfer, meist Unternehmer und Freiberufler, gewandt. Das ergaben Recherchen von Experten aus den Sparkassen. Im anschließenden Schriftverkehr konnte sich der Betrüger sowohl die Originalunterschrift als auch die Kontonummer ergaunern, die in der Regel auf dem Firmenbriefpapier angeführt ist. Anschließend fälschte er auf Erlagscheinen die Unterschrift, ließ sich Geld vom Konto seiner Opfer überweisen und behob es sofort.

Damit geht auch die Kritik der Arbeiterkammer ins Leere, die Erlagscheinbehälter in den Foyers der Filialen seien ungenügend gesichert. "Unsere Überweisungsboxen sind sicher", heißt es aus dem Sparkassenverband.

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