Steuerreform: Ambrozy: Unzureichend und zu spät!

Die Steuerreform kommt viel zu spät, um die Menschen zu entlasten. Die Kärntnerinnen und Kärntner brauchen jetzt eine umfassende Steuersenkung!

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Steuerreform, auf die sich die schwarz-blaue Regierung heute geeinigt hat, verdient diese Bezeichnung nicht im Geringsten. "Unsere schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Es gibt keine nachhaltige Entlastung der hart arbeitenden Kärntnerinnen und Kärntner. Die Steuerreform kommt ab 2005 nicht nur zu spät, ihr Umfang ist noch dazu ungenügend", kritisiert SP-Chef Peter Ambrozy die Eckdaten der Steuerreform, so wie sie aktuell auf dem Tisch liegt.

Mit 1,1 Milliarden Euro ist die Entlastung für die Menschen viel zu niedrig. "Das ist gerade einmal die Hälfte von dem, was die SPÖ seit zwei Jahren fordert. Dass die neuen Kinderabsetzbeträge ab heuer gelten ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein und begünstigt ganz klar nur die kinderreiche Familien", ist Ambroyz von dem "Reförmchen" nicht sehr angetan.

Die Senkung der Körperschaftssteuer lässt eine schwarze Handschrift erahnen. Wie bisher denkt die ÖVP nur an die Großindustriellen. "Deswegen kommt diese Senkung auch nur den großen und ohnehin schon starken Unternehmen zugute. Der breiten Masse, die in diesen wirtschaftlich harten Zeiten teilweise ums Überleben kämpft, bringt die Köst-Senkung kaum Vorteile", ist sich Ambrozy sicher.

Der selbsternannte Chefverhandler Haider hat seine Arbeit wie erwartet alles andere als gut gemacht. "Er wollte einen schnellen Erfolg, statt die Menschen nachhaltig von der Steuerlast zu befreien", lässt Ambrozy Haider ausrichten. Das ist wieder einmal ein Beispiel für die schwarz-blaue Husch-Pfusch-Politik. (Schluss)

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