Österreichischer Tierschutzverein fordert eine Zukunft für den Safaripark Gänserndorf und seine Tiere:

Wien (OTS) - In den letzten Tagen musste man viel über die finanzielle Situation des Safariparks Gänserndorf, Sanierungskonzepte und drohende Tierschicksale hören und lesen.

Ein Fortbestehen des Safariparks ist nach Ansicht des Österreichischen Tierschutzvereins unbedingt notwendig. Zwar ist die Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft nie unter artgemäßen Bedingungen möglich - auch in Gänserndorf ist sie nicht ideal -, doch ist der Safaripark eine notwendige Alternative zu "Tiergefängnissen" wie etwa den unzeitgemäßen Tiergärten Schönbrunn, Salzburg etc. So bedingt schon die Grundkonzeption, dass die Tiere mehr Bewegungsspielraum, Freiheiten und Beschäftigung haben. Aus diesem Grund ist die Aufteilung der Tiere auf Österreichs klassische Tiergärten eine Lösung, die genauso wie die Tötung strikt abgelehnt werden muss. Diese "Internierung" wäre in Wirklichkeit nur ein langsamer Tod auf Raten. Auch abzulehnen ist - wie im Nachrichtenmagazin News angeregt-, dass Dr. Pechlaner den Park übernimmt. In diesem Fall wäre zu befürchten, dass Gänserndorf zu einem Schönbrunn II umgewandelt würde: Eine für den Menschen perfekt inszenierte Scheinwelt, die auf die Tiere und deren Bedürfnisse keine Rücksicht nimmt.

Jährlich werden Unsummen an Steuergeldern verschwendet, um die Tierquälerei in den orthodoxen Tiergefängnissen aufrechtzuerhalten und sogar zu fördern. Der Österreichische Tierschutzverein fordert daher die Bundes- und Landespolitik auf, ihre bisherige Förderunspolitik zu überdenken und dem "Alternativkonzept" Gänserndorf, sowie seinen Tieren, eine Chance zu geben.

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Österreichischer Tierschutzverein
Mag. Roman Kopfer
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