ÖVP arbeitet mit unseriösen, unfinanzierbaren Wahlversprechen

Ein Laptop für jeden Schüler in Kärnten kostet rund 120 Mio. Euro

Klagenfurt (SP-KTN) – Gratis-Kindergarten, Wohnstartgeld oder ein Laptop für jeden Schüler haben eines gemeinsam: Sie sind allesamt unbezahlbar. „In Kärnten gibt es rund 80.000 Schüler. Wenn jeder von ihnen einen Laptop bekäme würde das 120 Millionen Euro verschlingen, wenn man die Kosten für einen Laptop mit 1.500 Euro annimmt“, kritisiert der Vizepräsident des Kärntner Landesschulrates, Rudolf Altersberger, das neueste unbezahlbare Wahlversprechen der ÖVP.

Die SPÖ hält sich lieber an Dinge, die sie dann auch nach dem 7. März einlösen kann. „Aber da es wenig wahrscheinlich sein wird, dass die ÖVP den Landeshauptmann stellen wird, kann sie auch uneinlösbare Wahlversprechen abgeben“, so Altersberger.

Was Kärntens Bildungssystem jetzt am Allerdringendsten braucht, sind Strategien für die Zukunft. Genau die hat die SPÖ in ihrer Bildungsoffensive bereits präsentiert. „Eine umfassende Computerausbildung ist zwar wichtig, um unserer Jugend die bestmögliche Basis für ihre berufliche Zukunft zu geben. Aber ob dazu zwingend notwendig Laptops benötigt werden, ist fraglich“, so Altersberger. Vorrang hätten derzeit die Senkung der Klassenschülerzahlen auf 25 sowie der Ausbau der Ganztagsbetreuung. (Schluss)

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