SPÖ-Ekkamp: Kritik von FPÖ-Schock an Wiener Wirtschaftspolitik absolut unzutreffend

Wien (SPW-K) - Als "bei sachlicher Betrachtung völlig
unzutreffend" bezeichnete der stellvertretende Vorsitzende des Wirtschafts- und Finanzausschusses des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, die heute, Freitag, von FPÖ-Stadtrat Schock geübte Kritik an der Wirtschaftspolitik der Stadt Wien. "Kollege Schock hat offensichtlich verschlafen oder will wider besseres Wissen nicht zur Kenntnis nehmen, dass sich Wien gerade in den vergangenen zehn Jahren auch und vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht grundlegend weiterentwickelt hat. Dies beweisen vor allem die zahlreichen Initiativen im Technologiebereich, wo Wien heute mit Fug und Recht als neues Zentrum in Mitteleuropa bezeichnet werden kann", stellte Ekkamp in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien fest.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen wies Ekkamp darauf hin, dass Wien weiterhin der Wirtschaftsmotor Österreichs sei, die meisten Ansiedlungen sowohl von in- wie auch ausländischen Unternehmen aufweise und die Forschungsquote mit 3,7 Prozent des BIP doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt wäre. Ekkamp: "Allein seit 1997 hat die Stadt in einer einzigartigen Technologieoffensive rund 300 Millionen Euro in Technologieprojekte investiert. Auch ist die Erwerbsquote seit Mitte der 80er Jahre um mehr als zehn Prozent gestiegen. Wien biete zudem über 200.000 Einpendlern aus anderen Bundesländern Arbeit".

Der Mandatar erinnerte zudem daran, dass eine Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstitutes ergeben habe, dass von den in den letzten Jahren stattgefundenen Arbeitsplatzverlusten in der Bundeshauptstadt drei Viertel auf die Einsparungsmaßnahmen des Bundes in der Verwaltung und seinen Unternehmen zurückzuführen seien. Ohne die umfassenden, gegensteuernden Maßnahmen der Stadt würde die Arbeitsmarktsituation weitaus schlechter aussehen. "Im Wissen um alle diese Fakten von einer nicht vorhandenen Weiterentwicklung seitens der Wiener Wirtschaftspolitik zu sprechen, ist daher absoluter Nonsens und nichts anderes als der Versuch, von der tatsächlich katastrophalen Wirtschaftspolitik der schwarzblauen Bundesregierung zu Lasten Wiens abzulenken", schloss Ekkamp. (Schluss)

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