Transit-Entlastung für Bregenz

Ab kommende Woche Lkw-Fahrverbot im niederrangigen Straßennetz

Bregenz (VLK) – Im Laufe der kommenden Woche tritt auf
Grund einer Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Bregenz
ein Fahrverbot für über 3,5 Tonnen schwere Lkw durch
Bregenz – ausgenommen Abhol- und Zubringerdienste – in
Kraft. Für Landeshauptmann Herbert Sausgruber und
Verkehrslandesrat Manfred Rein ist das eine notwendige
vorbeugende Maßnahme gegen eine mögliche Zunahme des Lkw-Ausweichverkehrs auf das niederrangige Straßennetz nach dem Auslaufen des Transitvertrages. ****

Die Verordnung hat unter anderem zur Folge, dass Lkw im
Transit von der Autobahnausfahrt Lochau/Hörbranz nicht die
L 1 und L 190 nach Bregenz und von der Autobahnausfahrt
Dornbirn Nord nicht die L 190 ab der Auffahrtsrampe zur Senderstraße (L 41) in Richtung Lauterach befahren dürfen.

"In Gesprächen zwischen der BH Bregenz und den
betroffenen Gemeinden, der Wirtschaftskammer Vorarlberg
sowie der Gendarmerie bestand Übereinstimmung, dass die Beschränkungen die Vignettenflüchtlinge und den Lkw-Ausweichverkehr treffen, aber keinen Eingriff in bestehende Verkehrswege der ansässigen Firmen bilden sollen", betont
Landesrat Rein. Für die allenfalls betroffenen inländischen Frächter ist auch nach Einführung der kilometerabhängigen Bemautung die Benützung der Rheintal-Autobahn (A 14) immer
noch billiger, als die Kosten des Zeitverlusts bei
Benützung des Landesstraßennetzes.

LH Sausgruber unterstreicht die Wichtigkeit dieser
Maßnahme. Nach dem Ende der Ökopunkte-Regelung und der
Einführung des Lkw-Roadpricings könne über die Vignettenflüchtlinge hinaus ein Lkw-Ausweichverkehr auf das niederrangige Straßennetz nicht ausgeschlossen werden.
Landesrat Rein verweist auf eine Asfinag-Studie, laut der
bis knapp 150 zusätzliche Lkw pro Tag das untergeordnete Straßennetz belasten könnten. Dieser Ausweichverkehr würde
die bereits heute schon hohe Schallbelastung noch weiter
anheben.
(gw,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0008