Neuer Wiener Stadtwerke-Vorstand präsentiert Perspektiven 2004

Wien (OTS) - In einem Pressegespräch am Freitag präsentierte der neue Generaldirektor der Wiener Stadtwerke Holding AG Dr. Felix Joklik, sein Stellvertreter Dr. Michael Obentraut sowie die Vorstände Dr. Gabriele Payr und Dr. Martin Krajcsir die Aufgaben und Perspektiven der Wiener Stadtwerke für 2004. Das neue Führungsteam wurde Ende vorigen Jahres vom Aufsichtsrat der Wiener Stadtwerke mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2004 für fünf Jahre bestellt.

Generaldirektor Joklik, zu dessen Agenden u.a. die strategische Konzernplanung und Beteiligungspolitik zählt und der auch für das Personalwesen und das Rechtswesen des Konzerns verantwortlich zeichnet, sieht es als einen wichtigen Auftrag an, die Wiener Stadtwerke auch unter Wettbewerbsbedingungen langfristig als Infrastrukturunternehmen der Stadt Wien zum serviceorientierten Dienstleister weiterzuentwickeln. Dazu gehört, so Joklik, die Optimierung der Konzernstrukturen, eine Feinjustierung der Beteiligungen sowie ein leistungsorientiertes Personalmanagement. Der Personalstand des Konzerns werde trotz zusätzlicher Aufgaben leicht sinken, prognostizierte der Generaldirektor und betonte, "unseres Aufgabe ist es aber, noch besser zu werden und nicht Personal zu reduzieren". Nach Angaben Jokliks werde es 2004 zu keinen Tariferhöhungen im Energiebereich und bei den Wiener Linien kommen.****

Auch der für den Geschäftsbereich Energie zuständige Generaldirektor-Stv. Obentraut sieht derzeit keinen Grund für Tariferhöhungen. Für seinen Geschäftsbereich nannte er die weitere Zusammenführung der Wien-Energie-Unternehmen und die Stärkung der Marktposition dieses Bereiches als Aufgaben für 2004. Österreichs größtes Biomassekraftwerk soll, so Obentraut, 2006 in Wien ans Netz gehen.

Zum Geschäftsbereich von Vorstandsdirektorin Dr. Gabriele Payr zählt neben der Beschaffung und der Bestattung vor allem der Bereich der Wiener Linien. Hier sei es Ziel, auch weiterhin hohe Qualität zu angemessenen Preise zur Verfügung zu stellen. Payr nannte den U-Bahn-Ausbau und die Anschaffung weiterer Niederflur- Straßenbahnen als vorrangige Zukunftsaufgaben. Die Aufgabe der Bestattung bestehe vor allem darin, im Rahmen der neuen Marktsituation keine Marktanteile zu verlieren.

Der Bereich Finanzen obliegt Vorstandsdirektor Dr. Krajcsir, der den weiteren Ausbau des Finanzmanagements und die Weiterentwicklung des Controllings als Aufgaben für 2004 nannte. Finanzielle Risiken begrenzen und durch Transparenz im Finanzgeschehen zusätzliche Erträge erzielen und den Unternehmenswert steigern steht für den Finanzvorstand im Vordergrund.

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