Schabl: Gemeinsame Lösung der Spitalsfrage im Mittelpunkt der Verhandlungen

Land Niederösterreich muss finanziell hochqualitative Versorgung garantieren können

St. Pölten, (SPI) - "Als Gesundheitsreferent steht für mich die gemeinsame Lösung mit den spitalserhaltenden Gemeinden im Vordergrund, wobei ich auf eine starke Einbindung der Gemeinden setze. Nicht nur leisten die Gemeinden einen wichtigen Anteil an der Finanzierung des Gesundheitswesens in Niederösterreich, sie sind auch Partner in der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung", so Niederösterreichs Gesundheitsreferent Landesrat Emil Schabl im Vorfeld der mit der Landeshauptstadt St. Pölten am kommenden Mittwoch, den 14. Jänner 2004, angesetzten Verhandlungsrunde über eine gemeinsame Lösung der Finanzsituation rund um das Schwerpunktkrankenhaus St. Pölten.****

"Ich will keinesfalls Einzelschicksale und ich will keine Diktate. Die Basis einer gemeinsamen Lösung kann sowohl in regionalen Holdings, als auch in einer landesweiten Dachorganisation liegen. Für die Intensivierung der Zusammenarbeit der Spitäler untereinander, aber auch zwischen dem Land und den Standorten brauchen wir ebenso die Standortgemeinden an einem Tisch und in einer gemeinsamen tragfähigen Lösung. Eines muss jedenfalls immer im Auge behalten werden: Es darf nicht zu einer Verschiebung der finanziellen Belastungen kommen. Das Geld der Steuerzahler und der Versicherten hat kein Mascherl und es lässt sich auch nicht beliebig vermehren. Es ist klar, dass die Sicherstellung unserer hochqualitativen Gesundheitsversorgung und der tausenden Arbeitsplätze im NÖ Gesundheitswesen mehr bedarf als einen Wechsel von Trägerschaften. Auch das Land muss hier die Finanzierung garantieren können", so Schabl abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0003