SPÖ-Valentin weist Kritik von ÖVP und Grünen am Winterdienst der Stadt zurück

Im Kompetenzbereich der MA 48 gut funktioniert - Probleme mit privaten Gehsteig-Schneeräumunternehmen

Wien (SPW-K) - "Sowohl die Kritik von ÖVP-Gemeinderat Parzer als auch von G-Maresch am Winterdienst der Stadt Wien sind zum größten Teil sachlich unzutreffend und offensichtlich allein parteitaktisch motivierte Versuche, aus dem Wintereinbruch billiges politisches Kapital zu schlagen", stellte Freitag der stellvertretende Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderates, Erich Valentin, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen der beiden Oppositionspolitiker fest.

"Die MitarbeiterInnen der MA 48 haben trotz der enormen Belastungen insgesamt ausgezeichnete Arbeit geleistet, was selbst in zahlreichen Zeitungskommentaren bestätigt wird", setzte Valentin fort. Dort, wo der Winterdienst der Stadt zuständig sei, habe er so rasch wie möglich und unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte und technischer Mittel die Probleme bewältigt. Während in anderen vergleichbaren Millionenstädten bei ähnlichen Witterungsverhältnissen das öffentliche Leben oft zwei bis drei Tage lahmgelegt sei, wäre dies in Wien nicht der Fall. Die Vorwürfe von VP-Parzer gingen daher größtenteils ins Leere, Die meisten Beschwerden seitens der Passanten, so Valentin, hätte es über mangelhafte Gehsteigräumungen vor allem dort gegeben, wo es keine Hausmeister mehr gäbe, und die Schneeräumung "privatisiert", d.h. Unternehmen damit beauftragt worden wären. "Einmal zeigt sich nun in der Praxis der gravierende Fehler der schwarzblauen Bundesregierung bei der Sistierung des Hausbesorgergesetzes", hob der SPÖ-Gemeinderat hervor.

Hinsichtlich der Kritik des Gemeinderates Maresch von den Grünen meinte Valentin, dass mit der neuen Winterdienstverordnung sehr wohl auf die Interessen des Naturschutzes Rücksicht genommen werde. Durch den nun verstärkt möglichen Einsatz von Soleauftaumitteln -allerdings mit genau definierten Einsatzbeschränkungen - würde der Umweltbelastung - speziell der gravierenden Luftbeeinträchtigung, durch die übermäßige Splittstreuung - ein gewisser Einhalt geboten. Hier müsse allerdings an ein ausgeprägteres Verantwortungsbewusstsein der Verwender der Solemittel, etwa im Zuge der Schnee- und Eisbeseitigung auf Gehsteigen appelliert werden. Durch den Einsatz der Auftaumittel sei es jedenfalls gelungen, sich mehrmals abzeichnende gefährliche Eisbildungssituationen auf den Straßen letztlich hintanzuhalten, erklärte Valentin.

"Schneeräumigung in einer pulsierenden Großstadt ist stets ein schwieriges Unterfangen. Dabei gilt es nicht nur die Interessen des Naturschutzes, sondern auch die Sicherheit der Menschen auf den Straßen und Gehsteigen abzuwägen und die Maßnahmen auf vernünftige Weise in Einklang zu bringen. Gerade in Wien gelingt dies zufriedenstellend. Mit dem gegenseitigen Ausspielen der unterschiedlichen Interessen ist jedenfalls auch in der Frage Winterdienst letztlich niemandem gedient", schloss Valentin. (Schluss)

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