Wiener Stadtwerke-Konzern: Nachhaltige Weiterentwicklung

Neuer Wiener Stadtwerke-Vorstand zu Perspektiven 2004

Wien (OTS) - "Die konzernübergreifende Weiterentwicklung als Infrastrukturunternehmen der Stadt Wien und das auch unter Wettbewerbsbedingungen langfristig und unter ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Prämissen", bezeichnete der neue Generaldirektor der Wiener Stadtwerke, Felix Joklik, in der heutigen Pressekonferenz als primäre Zielsetzung des Wiener Stadtwerke-Konzerns mit seinen Tochtergesellschaften Wien Energie, Wiener Linien, Bestattung Wien und BMG. Die Konzernmutter Wiener Stadtwerke Holding AG habe primär eine strategische und koordinierende Funktion und sei die unmittelbare Nahtstelle zum 100-Prozent-Eigentümer, der Gemeinde Wien. Die operative Umsetzung der Konzernstrategien erfolge in den Tochtergesellschaften.

In der Energieholding Wien Energie liege der Schwerpunkt "in der weiteren organisatorischen und produktmäßigen Zusammenführung der Wien Energie-Unternehmen, unter Berücksichtigung der Kooperationen und Partnerschaften in der EnergieAllianz Austria und in der ÖSL", erklärte Generaldirektor-Stellvertreter Michael Obentraut.

2004/2005 werde, entsprechend den EU-Richtlinien, die Trennung des Netzes von Vertrieb und Produktion in ihre endgültige Ausprägung gebracht. Für das größte Biomassekraftwerk Österreichs, das 2006 in Wien ans Netz gehen soll, sind entsprechende Vorarbeiten zu leisten. Die Modernisierung von Anlagen - wie Donaustadt 3 sowie der Fernwärmenetzausbauten - stehe ebenfalls auf dem Aktionsprogramm der Wien Energie.

"Den Bürgern der Stadt ein integriertes Mobilitätsangebot von U-Bahn, Straßenbahn und Autobus zur Verfügung zu stellen und das wie bisher in hoher Qualität zu angemessenen Preisen. Wobei weiterhin auf Ausbau und Modernisierung gesetzt wird", beschreibt Gabriele Payr, neues Wiener Stadtwerke-Vorstandsmitglied, die Aufgaben der Wiener Linien für 2004. Nachdem neue Rahmenbedingungen im Verkehrsmarkt nach neuen Antworten verlangen, werde man sich bei den Wiener Linien mit der Erschließung neuer Geschäftsfelder auseinandersetzen. Dazu gehöre z.B. die Gründung einer "Bustochter", mit der sich die Wiener Linien aktiv an Ausschreibungen neuer Buslinien etwa im Wiener Umland beteiligen wollen.

Für die Bestattung Wien sieht Payr "eine große Verantwortung den Kunden, als größter Bestatter Österreichs aber auch der gesamten Branche gegenüber". Ziel sei es, ein Dienstleister mit höchster Zuverlässigkeit in der Erfüllung des Kundenwunsches zu sein. Die weitere Entwicklung von zielgruppenspezifischen Produkten und ein sehr breit gefasster Servicegedanke seien dabei die wichtigsten Grundlagen.

Als Schwerpunkt für den Finanzbereich nannte Krajcsir "den weiteren Ausbau des integrierten und zukunftsorientierte Finanz- und Treasury-Managements. Das konzernweit eingesetzte Controlling, ein wichtiges betriebswirtschaftliches Service für das Management zur zielorientierten Planung und Steuerung, wird weiter entwickelt". Ziel sei, einen maßgeblichen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten.

Bei den Beteiligungen der Wiener Stadtwerke gehe es um eine Feinjustierung, bei der es zu Änderungen im Beteiligungsportfolio der Wiener Stadtwerke kommen könne. Für die EDV- Belange der Wiener Stadtwerke wurde mit der WienIT eine neue EDV-Tochter gegründet. Deren Aufgaben liegen in der weiteren Umsetzung der wachsenden EDV-Anforderungen für alle Konzernunternehmen und der Weiterführung des zugehörigen laufenden EDV-Betriebs.

Fotos von Joklik, Obentraut, Payr und Krajcsir zum Downloaden unter http://www.vipress.at

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