Einheitliche Rezeptgebühr von 4,35 Euro

Rezeptgebühren-Frage: Rasche Lösung erzielt - Mehrbelastung für Patienten durch Apotheker beseitigt

Wien (OTS) - Wie bereits von Mag.pharm. Leopold Schmudermaier, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer am Mittwoch in der Sendung "Willkommen Österreich" angekündigt, wurde durch sofortige Gespräche mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger eine Lösung der "Rezeptgebührenfrage" zum Vorteil der Patienten erzielt. "Patienten zahlen bei kassenfreien Medikamenten maximal die Rezeptgebühr von 4,35 Euro oder wie bisher den niedrigeren Privatverkaufspreis", erklärt Mag.pharm. Dr. Herbert Cabana, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Die Korrektur des knapp vor Jahresende 2003 unter Zeitdruck abgeschlossenen Vertrages wurde notwendig, weil im Sinne der angestrebten Kostenreduzierung im Verwaltungsbereich im neuen Gesamtvertrag zwischen dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und den Apothekern die Einführung einer Betragsgrenze vereinbart wurde, bis zu der Medikamente von den Kassen nicht mehr übernommen wurden. "Die damit verbundene Kostenbelastung für Patienten konnte durch die Änderung beseitigt werden. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Senkung der Kostenbelastung, sowohl für Patienten als auch für Krankenkassen, muss aber die Reduzierung der Mehrwertsteuer für Medikamente von derzeit 20% auf 10% sein", so Cabana abschließend.

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