Kärntens Rinder sind lückenlos BSE-getestet

LR Wurmitzer: Konsumenten können sich in unserem Bundesland auf konsequente Überprüfung verlassen

Klagenfurt (LPD) - Auf Grund der Aussage des deutschen Verbraucherschutz-Staatssekretärs Alexander Müller, dass in Deutschland hunderte Rinder ohne BSE-Tests, also ohne Überprüfung der Fleischhygiene, geschlachtet worden seien, betonte heute, Donnerstag, Agrarreferent Georg Wurmitzer, dass sich die Konsumenten in Kärnten auf ein konsequentes und sicheres Testen der Rinder verlassen könnten: "Unser Bundesland kann gewährleisten, dass alle geschlachteten Rinder, die älter als 24 Monate sind und in den Handel kommen, dem BSE-Test unterzogen werden."

Wurmitzer appelliert jedoch an die Konsumenten nach den Vorfällen in Deutschland umso sorgfältiger bei der Auswahl ihrer Lebensmittel zu sein: "Heimische Lebensmittel sind qualitativ in Ordnung und daher sollte jeder genau auf das Etikett achten, damit gewiss ist, woher das Fleisch, das er kauft, kommt." Panik sei nicht angebracht, da nur Tiere aus den großen Exportschlachthöfen, wo ständig tierärztliche Kontrollen durchgeführt würden, in den Handel nach Österreich gelangen.

Durch die BSE-Krise sei ein BSE-Test seit 1. Jänner 2002 in Kärnten zwingend vorgeschrieben und zwar flächendeckend. Alle Schlachtrinder, die älter als 30 Monate (EU-Richtlinie) seien, würden kontrolliert. Die Tests würden in dieser Art auch 2004 weitergeführt werden, so Wurmitzer. Im Jahr 2003 seien in Kärnten insgesamt 19.848 BSE-Tests durchgeführt worden, wobei auch verendete Tiere untersucht würden, da gerade sie ein Gefahrenpotential bergen könnten. Die Untersuchungsanstalt Ehrental sei extra für diese BSE-Untersuchungen ausgestattet worden und der Befund nach einem BSE-Test stehe bereits innerhalb eines Tages fest.

Wurmitzer ortet hinter der Misere in Deutschland, den Missstand, dass Landwirte oft das wahre Geburtsdatum ihrer Tiere nicht angeben oder dass Tiere "durchrutschen", die zu Hause geschlachtet würden. In Österreich sei diese Vorgangsweise nicht möglich, da es von der Agrar Markt Austria (AMA) Schlachtmeldungen gebe, wodurch alles transparent und nachvollziehbar sei. Der Agrarreferent betont: "Kärnten erfüllt alle strengen Auflagen der EU, obwohl es bei uns keinen einzigen BSE-Fall gegeben hat."
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