40. Todestag Julius Raab: Prominenz aus Politik und Wirtschaft würdigen den „Baumeister der Republik“ BILD

Wien, 8. Jänner 2003 (ÖWB) Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Interessenvertretungen kamen anlässlich des 40. Todestages des „Baumeisters der Republik“ Bundeskanzler Julius Raab am 8. Jänner zur Kranzniederlegung vor dem Parlament. Präsident Christoph Leitl und Bundeskanzler Wolfgang Schüssel gedachten Julius Raab als einen, der die Fundamente der Republik geschaffen habe. Präsident Leitl betonte in einer kurzen Ansprache: „Wer sich nicht der Vergangenheit erinnert, kann die Zukunft nicht gestalten.“ Im Anschluss daran fand in der Säulenhalle des Parlaments die Eröffnung der Ausstellung „Julius Raab: Gestern – heute – morgen“ statt.****

Nationalratspräsident Andreas Khol verwies in seiner Begrüßungsrede in der Säulenhalle darauf, dass Julius Raab der Baumeister der drei wesentlichsten Säulen der Republik gewesen sei. Die erste Säule habe Raab mit der Gründung der Sozialpartnerschaft in Zusammenarbeit mit dem ÖGB-Präsidenten Böhm geschaffen, durch den Raab-Kamitz-Kurs in der Wirtschafts- und Finanzpolitik sei die zweite Säule – die soziale Marktwirtschaft gegründet worden und schließlich habe Raab mit anderen großen Persönlichkeiten, wie Adolf Schärf, Bruno Kreisky und Leopold Figl die dritte Säule der Republik grundgelegt indem sie mit den Staatsvertragsverhandlungen Österreich die Freiheit gebracht hätten.

Präsident Christoph Leitl stellte die Verdienste Raabs um ein partnerschaftliches Klima und eine aktive Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt seiner Laudatio. Beide Verdienste hätten auch gegenwärtig nach wie vor große Relevanz, so Leitl. Gerade ein kleines Land wie Österreich hätte keine Alternative zum Miteinander und zur Bündelung seiner Kräfte. Diesen Geist der Sozialpartnerschaft hätte nun auch die Europäische Union aufgegriffen, habe sie doch dem Ausgleich zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberinteressen in ihrer Europäischen Verfassung berücksichtigt. Auch eine aktive Wirtschaftpolitik sei heute unverzichtbar, so Leitl weiter. Nur eine mutige, aktive Wirtschafts-und Beschäftigungspolitik kann gewährleisten, dass Österreich das bleibt, was Raab und Kamitz begründet haben, nämlich eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder, so Leitl.

Neben dem Präsidenten der Wirtschaftskammer und des Österreichischen Wirtschaftsbundes Christoph Leitl, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Nationalratspräsident Andreas Khol nahmen unter anderen teil::
der Präsident des Verfassungsgerichtshofes Karl Korinek, ÖVP-Ehrenparteiobmann Alois Mock, Wirtschaftsbund-Ehrenpräsident Leopold Maderthaner, die Bundesminister Martin Bartenstein und Günter Platter, der 2. Nationalratspräsident Heinz Fischer, die Klubobmänner von ÖVP und SPÖ Wilhelm Molterer und Josef Cap, der Obmann des Sozialversicherungsanstalt der Bauern NR Karl Donabauer, ÖAAB-Bundesobmann Fritz Neugebauer, die Generalsekretäre der Wirtschaftskammer Christian Domany und NR Reinhold Mitterlehner, sowie der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes NR Karlheinz Kopf, NR Günther Stummvoll, BR Gottfried Kneifel, MEP Paul Rübig, der Geschäftsführer der Julius Raab Stiftung Thomas Seidl und der Obmann des Julius Raab Gedenkvereins Leopold Helbich.

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