Evangelische Jugend in Österreich wird 70 Jahre jung

Die Evangelische Jugend in Österreich feiert 2004 ihr 70-jähriges Bestehen. Mit Vielfalt, Gemeinschaft, Offenheit und Engagement in die Zukunft.

Wien (OTS) - "Jung, bunt, engagiert. Das ist die Evangelische Jugend. 70 erfolgreiche Jahre in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit sind für uns ein klarer Auftrag für die Zukunft. 2004 wollen wir feiern, rückblicken, und intensiv ausblicken. Kinder und Jugendliche sollen gut aufwachsen. Wir schaffen dafür Raum." meint Susanne Nidetzky, Vorsitzende der Evangelischen Jugend Österreich (EJÖ).

2500 großteils ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich dafür ein qualitativ wertvolle Entwicklungsräume zu schaffen. Vom Raum für Action bis zur Begegnung mit Gott, von der offenen Jugendarbeit bis zum Kinderbibelfest wird für Kinder und Jugendliche vieles möglich. Die Evangelische Jugend veranstaltet Ferienfahrten im In- und Ausland, Jugendtreffen, Konfirmandentage und Sportevents. Sie organisiert Kinder- und Jugendclubs und bietet spannende Erlebnisse auf ihrer Burg Finstergrün in Ramingstein im Lungau.

Die Welt hat sich seit der Gründung der Evangelischen Jugend im Jahr 1934 mehrfach verändert, sie ist scheinbar kleiner und schneller geworden. Hier am Puls der Zeit zu bleiben war und ist für die EJÖ Programm, Auftrag und Herausforderung. Fixpunkte blieben über die Jahre und selbstverständlich auch in Zukunft: Vielfalt, Gemeinschaft, Offenheit und Engagement.

Vielfalt versammeln

Ein Blick zurück zeigt, dass sich unter dem Dach Evangelische Jugend Vielfalt versammelt hat. Der langjährige EJ-Mitarbeiter Walter Hauberger, selbst im Gründungsjahr 1934 geboren, erinnert sich: "Man suchte 1934 Gemeinsamkeiten als Gegengewicht gegen den autoritären Staat. Die Gründung des Evangelischen Jugendwerkes war der Zusammenschluss "protestantischer" Jugendvereinigungen: der "Kreuzfahrer" und Schülerbibelkreise, des Jugendbundes für entschiedenes Christentum, des Christlichen Vereins junger Männer (CVJM) und der evangelischen Mädchenvereine. Ich kam in den späten 40er-Jahren dazu. In der Gemeinde waren junge Leute, Mittelschüler und junge Arbeiter. Da war ein Leiter, der die Fragen aus unserem Leben an Hand der Bibel ansprechen konnte. Da wurde der Ruf deutlich zur Mitarbeit in der Evangelischen Jugend, in Gemeinde und Kirche."

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