Haubner: Bessere Chancen für Kinderwunscherfüllung

In-Vitro-Fertilisationsfonds aufgestockt

"Im Sinne unserer kinderfreundlichen Politik wurde auf Antrag der FPÖ bereits im Jahr 2000 der In-Vitro-Fertilisationsfonds eingerichtet, wobei sich die 70 %ige Mitfinanzierung von IVF-Versuchen sehr bewährt hat", begründet Haubner die weitere Verbesserung durch eine Novelle, die heute im Ministerrat beschlossen wird.

"Besonders Frauen fühlen sich einem psychischen Druck ausgesetzt, der sich nicht selten gesundheitlich negativ auswirkt", so Haubner, die auf viele individuelle persönliche Schreiben verweist. Deshalb sei es für sie keine Frage, die Mittel aus dem FLAF für diesen sensiblen Bereich aufzustocken.

Schwerpunkte der Novelle umfassen die Ausweitung der Anspruchsberechtigten auf privat versicherte Personen und die Einbeziehung weiterer Sterilitätsursachen (Endometriose und polyzystisches Ovarsyndrom).

Die Durchschnittskosten für einen IVF-Versuch belaufen sich auf 1.800 €. "Finanzielle Gründe dürfen keine Hürde sein, um einen Kinderwunsch verwirklichen zu können, hier geht es um Chancengleichheit", beziffert Haubner die Mehrkosten für den FLAF mit € 120.000,-.
Die Kostenbeteiligung des FLAF betrug 2003 € 4,6 Mio. . "Rund 200 Kinder jährlich bedeuten Glück und Erfüllung für jene Eltern, die ihren Wunsch nach Kindern erfüllen können", schließt Haubner.(Schluss)bxf

Rückfragen & Kontakt:

BM für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz
Staatssekretariat Ursula Haubner
Hermann Tribuser
Tel.: ++43 1 71100/3375
mailto: hermann.tribuser@bmsg.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NST0001