Zusatzchecks der Austrian Technik begründen gemeinsame Überprüfungen mit dem Triebwerkshersteller

Fokker 70 Flotte zur Inspektion in der Austrian Technik

Wien (OTS) - Die Untersuchung der deutschen Flugunfallkommission, der gemäß internationaler Bestimmungen die gesamte Ursachenerhebung an der notgelandeten Austrian Fokker 70 (OE-LFO) obliegt, sind im Gange. Parallel dazu erfolgt auch eine Begutachtung des Schadensumfanges durch Vertreter von Fokker Services und durch Versicherungssachverständige.

Ohne einem endgültigen Untersuchungsergebnis vorgreifen zu wollen, zeigte eine erste Untersuchung, dass an beiden Rolls-Royce Triebwerken die so genannten "Ice Impact Trays" aus dem Triebwerksgehäuse heraus gebrochen sind (das sind Eisschutzleisten hinter den Triebwerksschaufeln in Luftstromrichtung, zur Verhinderung von mechanischen Beschädigungen bei möglichem Eisabgang von den vordersten Triebwerksschaufeln). Die Ursache, warum diese Panels herausgebrochen sind, ist noch nicht bekannt und ist auch Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

Zusätzlich zu den unmittelbar nach dem Notfall von der Austrian Technik angeordneten Zusatzinspektionen (Überprüfung aller Triebwerke, deren Zündungs- und Enteisungssystemen sowie deren dazu gehörige Überwachungssysteme) an allen Fokker 70 Jets von Austrian (drei Flugzeuge) und von Austrian arrows (sechs Flugzeuge) wurden mittlerweile neue, intensive Checks eingeführt. Diese gehen deutlich über das vom Hersteller vorgesehene Wartungsprogramm hinaus und zielen vorrangig auf einen Befund der Eisschutzleisten ab.

Bei diesen Detailanalysen der Austrian Technik wurden systemtechnische Fragen der Befestigung der Eisschutzleisten aufgeworfen, die in weiterer Folge mit einem Spezialistenteam des Triebwerksherstellers Rolls Royce behandelt werden. Demgemäß wurden alle Fokker 70 Flugzeuge der Austrian Airlines Group mit 8.1.2004 Null Uhr temporär in der Austrian Technik zusammengezogen um die gesamte Flotte vorort für diese weitergehende Überprüfungen verfügbar zu haben.

Dr. Walter Bock, Vorstand für Flugbetrieb, Technik und Bodendienste zur Vorgangsweise: "Es entspricht den hohen Qualitäts-und Sicherheitsstandards der Austrian Airlines Group, dass keines unserer Flugzeuge abhebt, wenn auch nur der geringste Zweifel an der vollen Funktionsfähigkeit aller Systeme besteht!"

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