Weninger: Teuerungen erschweren das Leben

2004 kommen auf alle Haushalte massive Teuerungen zu: Regierung ist zum Handeln aufgerufen

St- Pölten (SPI) - Im Jahr 2004 kommt einiges auf die Haushalte zu:
Neben zahlreichen Gesetzesänderungen werden die Haushalte vor allem mit massiven Teuerungen zu kämpfen haben. Die Rezeptgebühr steigt um 10 Cent, die Krankenversicherungsbeiträge für Pensionisten werden angehoben. Die Mineralölsteuer für entschwefelten Diesel und entschwefeltes Benzin wird, inklusive Umsatzsteuer, um 2,4 Cent bzw. 1,2 Cent angehoben. Auch die Abgaben für schwefelhaltige Treibstoffe steigen, die Steuer steigt hier um 4,2 Cent bei Diesel und um 3 Cent für Benzin. Bisher ist allerdings noch unklar bis wann schwefelarme Treibstoffe auch flächendeckend angeboten werden.****

"Schon am Jahresende mussten die Menschen massive Verluste in den Geldbörseln hinnehmen, nicht etwa wegen der Weihnachtsgeschenke, sondern wegen zahlreicher Teuerungen. Besondere Auswirkungen auf das tägliche Leben haben natürlich die Preissteigerungen bei Lebensmitteln. Im November stiegen die Preise im Jahresabstand besonders deutlich bei Gemüse und Kartoffeln, nämlich rund 8%, Obst mit 7% und Brot- und Getreideprodukten mit 4%. Das sind schließlich Dinge des täglichen Bedarfs und keine Luxusgüter", so der Klubobmann der SPÖ-NÖ, LAbg. Hannes Weninger.

Für das kommende Jahr ist hier mit weiteren massiven Preisanstiegen zu rechnen. Da ab 1. Jänner eine flächendeckende LKW-Maut eingehoben wird, haben die Erzeuger die stark auf LKW-Transporte angewiesen sind bereits angekündigt, dies an die Konsumenten weiterzugeben. Vor allem Nahrungsmittel wie Fleisch- und Wurstwaren, Obst und Gemüse sowie Brot und Molkereiprodukte werden davon betroffen sein.

Für alle Haushalte steigen außerdem die Stromkosten, ebenso verteuert wird Heizen. Die Energiesteuer auf Gas (von 4,4% auf 6,6%) und Heizöl werden erhöht, neu eingeführt wird eine Steuer auf Kohle (5 Cent je Kilogramm). "Betroffen sind hier alle, besonders hart trifft es aber wieder die selben, die Pendler, die auf ihr Auto angewiesen sind, die Familien, die mit steigenden Heizkosten und gestiegenen Lebensmittelpreisen kämpfen, die Pensionisten, bei denen lediglich geringe Pensionserhöhungen massiven Mehrbelastungen gegenüberstehen. Zum Jahresende waren in Niederösterreich auch noch um fast 4% mehr Menschen arbeitslos als im Vorjahr. Gefordert wäre hier unter anderem eine entsprechende Erhöhung der Pendlerpauschale und des Kilometergeldes. Wenn die Regierung sich nicht bald ihrer Verantwortung besinnt, wird es für viele Menschen ein schwieriges Jahr 2004", so Weninger abschließend.
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