Jarolim: Ja zu Strafverbüßung im Heimatland - Nein zu Abwälzung der Gerichtsbarkeit an das Ausland

Wien (SK) Als "Unsinn" bezeichnete SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim den von Justizminister Böhmdorfer eingebrachten Vorschlag, die gerichtliche Verfolgung von Straftaten, die von Rumänen in Österreich begangen wurden, in Rumänien stattfinden zu lassen. "Der Staat nimmt sich damit ein wesentliches Entscheidungsmonopol. Das ist eine Dimension, die derzeit nicht auf realistischen Ansätzen begründet ist", betonte Jarolim am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Anders sei das mit der Anerkennung der gerichtlichen Entscheidung in dem Land, in dem die Straftat begangen wurde. "Ein Verbüßen der Haft in der Heimat trägt - vor allem bei Ersttätern - wesentlich zur Wiedereingliederung nach einem Fehltritt bei. Der regelmäßige Kontakt mit Verwandten und Freunden ist ein entscheidender Rehabilitationsfaktor. Das ist nach allen internationalen Erfahrungen evident", so Jarolim abschließend. **** (Schluss) up

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