Mauteinführung: WKÖ leistet unbürokratische Soforthilfe

Kessler: "Unter 0800 221 221 erfährt man, was zu tun ist"

Wien (PWK 004) - "Die Wirtschaftskammer Österreich bietet auch
nach dem Stichtag 1.1.2004 Informationen rund um die Uhr, um die Mauteinführung für die betroffenen Lkw- und Bus-Unternehmen so reibungslos wie möglich zu gestalten. Unter 0800 221 221 erfährt man, was jetzt zu tun ist. Die seit 25. Dezember freigeschaltete WKÖ-Hotline wird von den Unternehmen gerne angenommen, rund 50 Anrufe wurden in der ersten Woche registriert. Die meisten Anfragen beziehen sich auf organisatorische Details", zieht die Leiterin der Abteilung für Verkehrs- und Infrastrukturpolitik in der WKÖ, Dr. Veronika Kessler, Bilanz über die erste Woche nach Einführung der fahrleistungsabhängigen Maut für Lkw und Busse in Österreich.

"Die Betreiberfirma Europpass hat die Mauteinführung gut vorbereitet. Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer trägt Früchte", zeigt sich Kessler zufrieden. Zuletzt war ein regelrechter Boom an GO-Box-Bestellungen zu verzeichnen. Fast alle Fahrzeuge, die in den ersten Tagen des Jahres unterwegs waren, führten bereits eine solche "On-board-Unit" mit sich, wodurch die Mauteinführung in der Praxis ziemlich reibungslos über die Bühne gegangen ist. "Trotzdem haben wir auch Vorkehrungen für jene in- und ausländischen Fahrer getroffen, die auf Österreichs Schnellstraßen und Autobahnen unterwegs sein wollen und aus verschiedenen Gründen noch keine Box hinter der Windschutzscheibe installiert haben. Das gut geschulte Personal unserer Info-Hotline hat für alle Fälle die richtigen Lösungen parat", betont Kessler.

Weiteres finden sich auf der regelmäßig aktualisierten WKÖ-Homepage unter wko.at/roadpricing allgemeine Informationen, Hinweise auf Studien zu den Auswirkungen der Mauteinführung sowie nützliche "Links". All diese Maßnahmen sind Teil einer unbürokratischen Soforthilfe, die in den kommenden Tagen sicher noch häufig in Anspruch genommen werden wird, ist Kesler überzeugt.

Bei einem so großen Vorhaben wie der Bemautung des kompletten höherrangigen Straßennetzes in Österreich kann, so Kessler weiter, in der Anfangsphase der eine oder andere Fehler passieren. "Kein System, keine Technik ist perfekt. Von den bisher ausgelieferten GO-Boxen funktionieren gut 97 Prozent. Für den kleinen Rest werden wir zusammen mit Asfinag und Europpass die geeigneten Lösungen finden". (hp)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Verkehrs- und Infrastrukturpolitik
Dr. Veronika Kessler
T: 05 90 900-4009

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