Unterreiner: Verteuerung der Wiener Musikschulen kommt für FPÖ nicht in Frage!

Jahrzehntelange Versäumnisse bei der Musikerziehung

Wien, 2004-01-07 (fpd) – Gegen eine geplante Verteuerung des Schulgeldes für die Wiener Musikschulen sprach sich heute die Kultursprecherin der Wiener Freiheitlichen, LAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner, aus. „Eine derartige Maßnahme wäre ein Schlag ins Gesicht für alle musikbegeisterten Schülerinnen und Schüler in dieser Stadt und kommt daher für die FPÖ nicht in Frage“. ****

Unterreiner wies darauf hin, dass bei der Musikerziehung in Wien seit Jahren schwere Versäumnisse zu verzeichnen seien. „Während es in Niederösterreich über 45.000 Musikschüler gibt, sind es in Wien lediglich knapp 5.000. Auch bei den Musikschul- Hauptanstalten hinkt Wien nach – Niederösterreich 168, Wien nur 17. Diese Thematik wird von den zuständigen Stadträten Grete Laska und Andreas Mailath-Pokorny nicht diskutiert und verkommt zum Randthema“, kritisierte die FP-Kultursprecherin.

„Musikschulen bringen einen großen gesamtgesellschaftlichen Nutzen und viel Lebensfreude für die Jugend. Mailath-Pokorny ist aufgefordert, in diesem Bereich aktiv zu werden und eine Offensive zu starten. Eine weitere Verteuerung der Musikschulen wäre jedenfalls ein Schande für eine Musikweltstadt Wien“, so Unterreiner abschließend. (Schluss) lb

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