Entwicklung des Ausländeranteils im österreichischen Strafvollzug

Wien (OTS) In der derzeit geführten öffentlichen Diskussion zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen dem rumänischen und österreichischen Justizministerium im Bereich der Strafverfolgung und des Strafvollzugs wurde primär die Kriminalität rumänischer Staatsangehöriger als ein dominierender Bestandteil der Ausländerkriminalität in Österreich diskutiert.
Anlässlich des Jahreswechsels wurden im Bundesministerium für Justiz neuerlich die aktuellen Zahlen zur Ausländerkriminalität erhoben. Dabei ist der besonders hohe Anteil von Schwarzafrikanern auffällig, wobei deren strafbare Handlungen beinahe zu 100% im Bereich der Drogenkriminalität liegen.

Die Republik Österreich ist bemüht, mit allen Ländern entsprechende Übereinkommen zu schließen. Auf Grund der engen Beziehungen zwischen Rumänien und Österreich scheinen Verhandlungen zu Fragen der Strafverfolgung und des Strafvollzuges zwischen diesen beiden Ländern besonders zielführend.

Die Überlegung, den rumänischen Strafvollzug durch den Bau einer neuen Justizanstalt zu unterstützen, liegt nicht nur im Interesse beider Länder, sondern hilft auch kostengünstig (ca. 13,5 Mio EURO) den heimischen Strafvollzug zu entlasten.

Das Bundesministerium für Justiz gibt den Ausländeranteil im österreichischen Strafvollzug in der nachstehenden Statistik wie folgt bekannt:

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