LH Haider: Steuerreform soll Familien entlasten

Ende der steuerlichen Diskriminierung der Familien gefordert

Klagenfurt (LPD) - Die Steuerreform müsse unbedingt einen deutlichen familienpolitischen Akzent beinhalten, das forderte heute, Montag, Landeshauptmann Jörg Haider. Die hohen Ausgaben für Familien sollen steuerlich stärker anerkannt werden, denn das Bekenntnis zu Kindern und Familie dürfe nicht mehr länger bestraft werden.

Es sei nicht einzusehen, dass jene, die mit der Gründung einer Familie eine für unsere Gesellschaft grundlegende Leistung erbringen, ihr ganzes Leben lang steuerlich diskriminiert werden, betonte Haider. Es sei an der Zeit, die steuerliche Benachteiligung der Familienerhalter zu beseitigen.

Neben der massiven Entlastung für den Mittelstand bis zu einem Bruttomonatseinkommen bis 3.000 Euro soll die steuerliche Besserstellung der Familien eine zusätzliche Stärkung der Massenkaufkraft bringen und damit zu einer weiteren Wirtschaftsbelebung beitragen.

Seit der Einführung des Kindergeldes im Jahr 2001 beweise Kärnten mit vielen weiteren Maßnahmen, dass es das familienfreundlichste Bundesland Österreichs sei: Nach Auslaufen des Kindergeldanspruches bestünde die Möglichkeit, Familienförderung vom vierten bis zum zehnten Lebensjahr zu beanspruchen, so der Landeshauptmann. In diesem Zusammenhang sei auch das Schulstartgeld zu nennen. Das helfe das Leben von Familien mit schulpflichtigen Kindern zu erleichtern. Haider betonte, dass die Einführung des Kinderschecks Österreich massiv verändert hätte. In der zweiten Republik sei dies die bedeutendste Initiative in der Familienpolitik und habe den Familien eine höhere Kaufkraft beschert. Diesen Weg gelte es nun fortzusetzen. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001