Verteidigungsminister erlässt zwei Tage Dienstzeit

Grundwehrdiener müssen erst am 7. Jänner einrücken

Wien (OTS) - Wegen des morgigen Feiertages wird der ursprünglich für heute vorgesehene Einrückungstermin zum Fenstertag. Verteidigungsminister Günther Platter hat vor Weihnachten kurzer Hand beschlossen, den rund 6.500 Grundwehrdienern des Einrückungstermins Jänner 2004 den heutigen Tag Grundwehrdienstzeit zu erlassen.****

Dieses späte Weihnachtsgeschenk Platters an die Grundwehrdiener ist für den Minister aus mehrerer Hinsicht sinnvoll. Platter: "Viele Grundwehrdiener, die nicht in ihrer Heimatgarnison einrücken, wären gezwungen, den Feiertag in den Kasernen zu verbringen, was kein sinnvoller Einstieg beim Bundesheer wäre. Durch diese Regelung können sie länger bei ihren Familien bleiben." Es sei besser, am siebten Jänner mit Elan zu starten, als am 5. Jänner frustriert zu sein, so Platter ergänzend.

Die Entscheidung des Verteidigungsministers hat nicht nur einen positiven Effekt für die neuen Rekruten, sondern auch einsparende Auswirkungen auf das Bundesheer. Durch den späteren Dienstantritt der Grundwehrdiener können auch allfällig anfallende Überstunden beim Kader eingespart werden.

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