Wiener Wasserwerke: Wasserbilanz 2003

60.000 Besucher sahen Wasserfilm am Rathausplatz

Wien (OTS) - Bilanz zum "Internationalen Jahr des Wassers 2003" zogen am Silvestertag die Wiener Wasserwerke. "Die Wienerinnen und Wiener sind in der privilegierten Lage, ihren Trinkwasserbedarf mit Wasser höchster Qualität stillen zu können", unterstrich Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina. "Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dieses kostbare Gut auch für die Zukunft zu schützen."

Mit einer Vielzahl an Aktionen wurde das "Jahr des Wassers" auch von den Wiener Wasserwerken gebührend gefeiert. Schwerpunkte bildeten Aktionen im Bereich der Umweltbildung.

Erstes Highlight war der Weltwassertag am 22. März. Die Wiener Wasserwerken prämierten das beste Foto zum Thema "Wasser erleben". Bei den Weltwasserwochen im März konnten 8000 Wiener Schulkinder Wasserfilme im IMAX-Kino zu ermäßigten Preisen genießen.

Besuch des Wiener Wassers

Rekorde wurden im Zuge der Wanderausstellung zum "Wiener Wasser" aufgestellt, die jährlich vom Wirtschaftsmuseum im Auftrag der Wiener Wasserwerke organisiert wird. 12.000 Wiener Schulkindern wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wiener Wasserwerke die globale Wassersituation, aber auch die Wasserwirtschaft in der unmittelbaren Umgebung näher gebracht.

In den Wasserleitungsmuseen in Kaiserbrunn (NÖ) und Wildalpen (Steiermark), wo die Geschichte der beiden Hochquellenleitungen dokumentiert ist, wurden ebenfalls Besucherrekorde erzielt. Rund 30.000 Besucher aus ganz Österreich, aber auch aus dem Ausland wurden in Summe registriert.

Bei den zahlreichen Veranstaltungen zum Thema Wasser in der Alten Schieberkammer beim ehemaligen Wasserbehälter Schmelz, dem heutigen Meiselmarkt, war das Interesse ebenfalls groß. Ausstellungen und Diskussionsveranstaltungen zum Thema GATS, Liberalisierung, bis hin zu internationalen Wasser-Workshops wurden angeboten.

Wasserfilme bei Filmfestival am Rathausplatz

Ein weiterer Höhepunkt war der - von den Wiener Wasserwerken produzierte - Wasserfilm, der im Zuge des Filmfestivals am Rathausplatz im Juli und August täglich gezeigt wurde. Bei einer Umfrage vor Ort wurden 60.000 Besucher registriert, die den Film über die Wiener Wasserversorgung gesehen haben.

Donausymposium im Rathaus

400 Delegierte aus dem Donauraum nahmen an der Fachkonferenz im Wiener Rathaus zum Thema "Die Zukunft des Donauraumes" teil. Die Entwicklung der Wasserwirtschaft im Donaueinzugsgebiet ist demnach eng mit politischen Entwicklungen und dem Engagement der Fachleute in diesem Bereich verknüpft.

Kossina abschließend: "Das Jahr des Wassers hat uns noch mehr verdeutlicht, dass die Wasserversorgung eines der wichtigsten globalen Themen der nahen Zukunft ist. Es war ein guter Moment, innezuhalten und sich bewusst zu machen, dass nicht jeder Mensch auf dieser Erde das Privileg eines qualitativ hochwertigen Wassers besitzt." (Schluss) rump/bfm

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