Wirtschaftsbund: Standortsicherungsmaßnahmen 2004 forcieren

GS Kopf: 2Priorität für Entlastung der Wirtschaft und Sicherung von Arbeitsplätzenn

Wien, 1. Jänner 2004 (ÖWB) Der Österreichische Wirtschaftsbund erwartet sich, dass es 2004 zur Festlegung auf weitere Entlastungsschritte für die heimischen Betriebe und damit zur Sicherung von Arbeitsplätzen kommen wird. Im Jahr 2003 sei es gelungen, eine ganze Reihe von vernünftigen Maßnahmen im Interesse des Standortes Österreich zu fixieren, die mit dem Jahr 2004 in Kraft treten würden. Der Wirtschaftsbund anerkenne die vernünftige Reformpolitik der Bundesregierung und die Arbeit der Minister Grasser und Bartenstein, Üwir machen aber darauf aufmerksam, dass die Wirtschaft mit Recht erwartet, dass es zu weiteren standortsichernden Maßnahmen im Zuge der zweiten Etappe der Steuerreformkommtb, so der Generalsekretär des Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf, heute, Donnerstag. ****

Erfreulich sei es, dass nach dem schon 2003 erfolgtem Aus für die 13. Umsatzsteuervorauszahlung, mit 2004 Bestimmungen in Kraft treten, für die sich der Wirtschaftsbund bereits seit geraumer Zeit eingesetzt hat. So würde mit der Halbierung der Besteuerung von nicht entnommenen Gewinnen bis zu 100.000 Euro ein guter erster Schritt für die Stärkung der Eigenkapitalsausstattung gerade kleinerer und mittlerer Unternehmen gesetzt. Von dem zu erwartenden Entlastungspotenzial a 400 Millionen Euro / würden an die 120.000 Gewerbetreibende profitieren. Da dies jetzt nur für Personengesellschaften geltend werde, müsse es in einem zweiten Schritt zur Ausweitung der Neuregelung auf Kapitalgesellschaften in Form einer deutlichen Senkung der Körperschaftssteuer kommen, so Kopf.

Positiv wertet der Wirtschaftsbund auch die jetzt in Kraft tretende Lohnnebenkostensenkung für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab 56 bzw. 58 Jahren, im Ausmaß von 140 Millionen Euro. Um die Beschäftigung älterer Mitarbeiter für Betriebe attraktiver zu machen, sei dies ein wichtiger erster Schritt X nötig, auch hinsichtlich der demografischen Entwicklung und dem prognostizierten Arbeitskräftemangel, sei es jedoch möglichst rasch zu einer Lohnnebenkostensenkung für alle über 50jährigen zu kommen.

Die Verlängerung der Investitionszuwachsprämie in Höhe von 10 Prozent (300 Millionen Euro), die Erhöhung der Forschungsfreibeträge auf 25 Prozent und der Forschungsprämien auf 8 Prozent, sowie die Breitbandförderung im ländlichen Raum, sind aus Sicht des Wirtschaftsbundes weitere positive Signale für den Standort Österreich.

üWir begrüßen diese wirtschafts- und standortpolitisch vernünftigen Maßnahmen, die mit 2004 wirksam werden. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass dieses neue Jahr auch neue, starke vertrauensbildende Signale an die Wirtschaft bringen muss. Das Ausmaß der Senkung der Körperschaftssteuer spielt dabei eine zentrale RolleI, so Generalsekretär Kopf abschließend.

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