ARBÖ: Bei starkem Euro Treibstoffpreise senken - Wenn nicht jetzt, wann sonst

Wien (OTS) - Der Euro ist im Vergleich zum US-Dollar so stark wie nie zuvor. Dadurch ergeben sich gewaltige Vorteile für die Mineralölgesellschaften beim Einkauf von Rohöl auf Dollar-Verrechnungsbasis.

Der ARBÖ wiederholt daher seine Forderung an die Mineralölwirtschaft die Treibstoffpreise zu senken.

Dies insbesondere im Hinblick auf die kommende Erhöhung der Mineralölsteuer, welche die Kraftfahrer belasten wird. Für das Haushaltsbudget des Bundes zahlen die Kraftfahrer im kommenden Jahr zusätzliche 250 Millionen Euro, dazu kommen noch weitere 50 Millionen Euro an Mehrwertsteuer.

Im Zuge der bevorstehenden Mineralölsteuererhöhung darf es zu keinen unfairen Preiserhöhungen bei den Treibstoffen kommen, appelliert der ARBÖ. "Die Mineralölwirtschaft ist aufgefordert, ihren Preisvorteil von mehr als drei Prozent, den sie durch den starken Euro lukriert, an die Autofahrer weiterzugeben und die Treibstoffe um 2,4 (Benzin) bis 2,9 Cent (Diesel) zu verbilligen", bekräftigt ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar.

Zur höheren Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel kommen auch noch 20 Prozent Mehrwertsteuer hinzu, die automatisch mitwächst. Das bedeutet eine steuerbedingte Erhöhung von 2,4 Cent für "sauberen" Diesel und 1,2 Cent für "sauberen" Benzin. Allein durch die automatische Anhebung der Mineralölsteuer fällt dem Finanzminister im nächsten Jahr ohne Zutun ein "Körberlgeld" in den Schoß.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: ++43-1-891 21 / 211
id@arboe.at
Internet: http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0004