Rosenmaier: Land NÖ fördert Forschungsstelle für Integrierte Sensorensysteme

Forschungskompetenz ist das "Herz-Ass" im Standortwettbewerb

St. Pölten, (SPI) - "Die Sicherung von Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in einer Region steht in unmittelbarer Beziehung mit der dort ansässigen Kompetenz in Sachen Forschung und Technologie. Hier einen Vorsprung im Standortwettbewerb gegenüber anderen Mitbewerbern zu besitzen, ist gewissermaßen mit dem Besitz des "Herz-Asses" in einem Kartenspiel vergleichbar. Im diesem Sinne freut es mich daher besonders, dass die NÖ Landesregierung kürzlich einen Beschluss zur Förderung in Höhe von insgesamt € 1.197.000 für die Errichtung und zum Betrieb der Forschungsstelle "Integrierte Sensorsysteme" bis 2007 am Standort Wiener Neustadt fasste", so LAbg. Alfredo Rosenmaier.****

"Die von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften betriebene Forschungsstelle soll insbesondere den Aspekt der Systemeigenschaften von Sensoren eingehend betrachten und davon ausgehend offene Konzepte und Lösungsstrategien für integrierte Sensorsysteme schaffen. Das Arbeitsprogramm beinhaltet vor allem die Sensorentwicklung, den Entwurf integrierter Schaltungen und die Erarbeitung von neuen Kommunikationsmechanismen, so genannter ‚Embedded Systems'. So wird sich die Forschungsstelle mit der systematischen Analyse, Konzeption und Realisierung von integrierten Sensoren befassen, wobei Sensorsysteme für die biomedizinische Anwendung (z. B. intelligente Herzschrittmacher), Gebäudetechnik (z. B. miniaturisierte Brandmeldesysteme) und für die Umweltmesstechnik (z. B. Füllstandmessung bei Mülltonnen) im Vordergrund des Interesses stehen", betont der Wiener Neustädter SP-Mandatar.

"Forschung und Innovation muss absolute Priorität haben. Für private Investoren sollte es zunehmend mehr Anreize geben, sich vermehrt bei Forschungsförderungen zu beteiligen. Ohne intensiverem Engagement von Firmen aber auch der öffentlichen Hand werden die bundesweit angepeilten 2,5 % Forschungsausgaben gemessen am BIP bzw. mittelfristig die vom Europäischen Rat vorgegebenen 3 % nicht reicht und nachhaltig gesichert werden können. In der Forschungspolitik muss schleunigst ein anderer Weg eingeschlagen werden, um den internationalen Anschluss nicht zu verlieren", so Rosenmaier abschließend.
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