Glawischnig fassungslos über schweren Rückschlag für Ökostrom-Produktion

Grüne: LH Haider setzt sich an Spitze einer Allianz von Atomstrom-Lobbyisten. Jetzt Zunahme von Atomstrom-Importen

Wien (OTS) "Das Scheitern der neuen Ökostromzuschläge ist ein schwerer Rückschlag für die Markteinführung von Ökostromerzeugungstechnologien. Österreich verbaut sich damit Wirtschaftschancen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze", zeigt sich die stv Bundessprecherin und Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, fassungslos über die gescheiterte Anpassung der Ökostromzuschlagsverordnung für 2004. "Jörg Haider hat sich an die Spitze einer Allianz von Atomstrom-Lobbyisten - darunter die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung - gestellt. Nach diesem Rückschlag droht eine weitere Zunahme von Atomstrom-Importen."

"Österreich ist im Bereich erneuerbare Technologien Marktführer in Europa. Tausende Arbeitsplätze sind geschaffen worden. Dieser Erfolgsweg ist nun blockiert", erläutert Glawischnig. "Um die im Ökostromgesetz fixierten Zielsetzungen - 2006 3 Prozent, 2008 4 Prozent Ökostrom-Anteil - zu erreichen, wäre eine Anpassung der Rahmenbedingungen, also eine Erhöhung der Zuschläge, unerlässlich gewesen. Restlos unverständlich bleibt, wieso der angebliche Umweltminister diesem fragwürdigen und bedauerlichen Schachzug seine Zustimmung erteilt hat", kritisiert Glawischnig.

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