78 Prozent der verheirateten Österreicher haben ein erfülltes Sex-Leben

Reader's Digest veröffentlicht Umfrage über Zweisamkeit in der Ehe

Stuttgart/Wien (OTS) - 78 Prozent der Österreicher haben ein erfülltes Sex-Leben mit ihrem Ehe-Partner. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Reader's Digest Österreich ergeben. In seiner Januar-Ausgabe berichtet das Magazin über die Ergebnisse der Befragung. Drei der entscheidenden Kriterien für ein vollkommenes Liebesleben: Man ist körperlich sehr zärtlich miteinander (84 Prozent), die Partner reden über die intime Zweisamkeit (71 Prozent), und für die zärtlichen Begegnungen ist ausreichend Zeit vorhanden (67 Prozent).

Insgesamt 500 verheiratete Frauen und Männer in Österreich befragte das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die Studie. Dabei stellte sich heraus: Auch wenn die Scheidungsraten weiter hoch sind, geben 94 Prozent der Verheirateten an, sie seien glücklich mit ihrer Beziehung - egal, ob es sich um Hilfsarbeiter oder Akademiker handelt.

Für die Zufriedenheit in der Ehe spielt der Sex ganz klar eine wichtige Rolle - vor allem bei den Jüngeren. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen geben 94 Prozent an, sie hätten ein erfülltes Sexleben. Mit fortschreitendem Alter wird diese Aussage weniger häufig bejaht. So sind es in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen nur noch 79 Prozent, bei den über 60-Jährigen gar nur 56 Prozent. Interessant ist aber auch dieser Wert: 63 Prozent aller Befragten sagen, sie würden immer noch Neues im Liebesleben mit ihrem Partner entdecken. Zum Vergleich: In Deutschland stimmen dem nur 39 Prozent zu. Sind die Österreicher also neugieriger oder haben die Deutschen keine Lust mehr? Paartherapeut Dr. Steffen Fliegel aus Münster in Deutschland hat für den Unterschied eine Erklärung. Die Österreicher entdeckten heute mehr Neues, weil sie sich in Sachen sexuelle Erfahrungen in früheren Jahren zurückhaltender gezeigt hätten. "Sie sind bedächtiger gewesen, langsamer, womöglich auch genussvoller."

Ist das Sex-Leben in der Partnerschaft also Dreh- und Angelpunkt der Beziehung? Auch hierzu lohnt es sich, die Studie in Reader's Digest zu lesen. Zwar trägt ein erfülltes Liebesleben zum Eheglück bei, es ist für die Österreicher aber nicht allein entscheidend. Mindestens genauso wichtig ist es, dass die Partner gute Freunde sind (95 Prozent), man sich gegenseitig respektiert (94 Prozent) und gemeinsam auch Probleme meistert (93 Prozent). Die Umfrage widerlegt zudem das lang gepflegte Vorurteil, wonach der Mann immer nur das eine will und die Frau dann stets über Kopfschmerzen klagt. Beide Geschlechter wollen Sex, die Frauen sind heute nur sehr viel souveräner als früher. "Früher hat der Mann bestimmt, wo es beim Sex langging. Das hat sich deutlich geändert", so Paartherapeut Fliegel.

Und was hat die Umfrage aus österreichischen Schlafzimmern noch zutage gefördert? Eine wichtige Erkenntnis: Wie zufrieden Verheiratete mit ihrem Liebesleben sind, hängt auch mit ihrem Kontostand zusammen. Nur 62 Prozent der Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1000 und 1500 Euro bescheinigen sich eine erfüllte Sexualität in der Ehe. Wer 2500 Euro und mehr monatlich zur Vefügung hat, bei dem klettert der Wert auf 85 Prozent. Begründung von Fliegel: "Geldmangel ist ein Konfliktherd, der zu Streitigkeiten und Misstrauen führt." Und das wirke sich eben auch auf die sexuellen Gefühle für den Partner aus. Gleiches gilt für Seitensprünge. Wer weiß, dass sein Partner eine außereheliche Affäre hatte oder noch hat, empfindet dies als heftigen Vertrauensbruch. Zugleich schwindet auch die Lust, mit dem "Betrüger" noch intim zu sein. Nur noch rund die Hälfte der Befragten gaben an, dann noch eine erfüllte Sexualität zu haben.

Für weitere Informationen zu diesem Reader's Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Januar-Ausgabe von Reader's Digest ist an zentralen Kiosken erhältlich.

ots Originaltext: Reader's Digest Deutschland

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