Edlinger: Das neue Jahr beginnt für die Pensionisten so schlecht wie die letzten

Wien (SPW) "Das neue Jahre beginnt für die Pensionistinnen und Pensionisten so schlecht wie auch die letzten Jahre begonnen haben:
mit einem weiter sinkenden Wert der Pension und mit neuen Belastungen", kritisiert der Vizepräsident und Wiener Landesvorsitzende des Pensionistenverbandes Österreich Rudolf Edlinger am Dienstag anlässlich des Jahreswechsels. "Seit Bundeskanzler Schüssel und Finanzminister Grasser regieren, waren alle Pensionsanpassungen unter der Inflationsrate. Diesmal bekommen die Pensionisten maximal 10 Euro und 2 Cent im Monat dazu. Gleichzeitig aber kommen etliche Mehrbelastungen dazu, die bei einer durchschnittlichen Pension mehr als 33 Euro im Monat ausmachen. Es sind das die Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages, die Einführung eines Freizeitunfallversicherungsbeitrages, die Erhöhung der Mineralölsteuer auf Heizöl, die Erhöhung der Energieabgabe auf Gas, die Einführung einer Energieabgabe auf Koks und Kohle. Allein die Gasrechung wird dadurch für einen durchschnittlichen Haushalt um 65 Euro pro Jahr steigen", erklärt Edlinger. ****

"Die beiden Regierungsparteien haben im Wahlkampf und im Regierungsprogramm die Wertsicherung der Pensionen versprochen. Und Jahr für Jahr brechen sie dieses Versprechen. Auch das Versprechen, noch 2003 die Pensionssysteme zu harmonisieren, wurde gebrochen. Von dieser Regierung können sich die Pensionistinnen und Pensionisten Österreichs nichts mehr erwarten, außer dass gegebene Versprechen gebrochen werden", kritisiert Edlinger.

"Diese Belastungspolitik trifft nicht nur die Pensionistinnen und Pensionisten. Sie schadet auch der Wirtschaft insgesamt, denn sie schwächt die Kaufkraft der Menschen und damit den Konsum und die Wirtschaft. Und zwei Millionen Pensionistinnen und Pensionisten sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ich rechne damit, dass das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr schwächer ausfallen wird als erwartet. Und mich überrascht daher auch das schlechte Weihnachtsgeschäft nicht. Was sollen die Menschen denn ausgeben, wenn man ihnen ständig nur Geld wegnimmt?", fragt Edlinger. "Die einzige Hoffnung, die Österreichs Pensionistinnen und Pensionisten im neuen Jahr haben können, ist die auf einen Regierungswechsel in Österreich, damit nicht länger eine Politik nur für die Reichen gemacht wird, sondern wieder soziale Gerechtigkeit in Österreich herrscht", so Edlinger abschließend. (Schluss)

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