"Neujahrs-Beitrag" der ARA für 2004 zum Erfolg der österreichischen Wirtschaft: Weitere Tarifsenkung bei Papier-, Glas- und Metallverpackungen

Wien (OTS) - Das ARA System hilft auch im Jahr 2004 der österreichischen Wirtschaft durch Einsparungen von 4,6 Mio. Euro über niedrigere Tarife. "Von 1995 bis 2004 konnten wir die heimischen Unternehmen mit einer Einsparungssumme von 113,9 Mio. Euro entlasten", so Dkfm. Christian Stiglitz, Vorstand der ARA AG. "Gelungen ist uns dies durch die Nutzung aller Kostensenkungspotenziale und in der Folge attraktiven, günstigen Tarifen für die Lizenzierung von Verpackungsmaterial. Die durchschnittlichen Lizenzierungskosten pro Tonne Verpackungsmaterial werden 2004 nur etwa 165 Euro betragen. 1995 vergleichsweise zahlten unsere Kunden noch 310 Euro pro Tonne Verpackungsmaterial, 2003 kostete eine Tonne 170 Euro."

Mit attraktiven Tarifen zum effizientesten Sammelsystem

"Den Unternehmen des ARA Systems ist es wieder gelungen, die Kosten entweder auf dem erreichten günstigen Niveau zu halten oder sogar weiter zu senken. Bei fünf Tarifgruppen konnten wir dadurch neuerliche Reduktionen vornehmen", so Stiglitz. "Seit mehr als zehn Jahren bieten wir der heimischen Wirtschaft unsere Dienstleistungen an und sind dabei ständig bemüht, die Kosten zu minimieren. Das ARA System ist dadurch zum effizientesten und bequemsten System für Verpackungssammlung und -verwertung weltweit geworden."

Im Detail senkt die ARA per 1.1.2004 folgende Tarife: Die Preise für die Lizenzierung von Papier-Verkaufsverpackungen werden um 12%, jene für Papier-Transport-Verpackungen um 9% reduziert. Der Tarif für Einweg-Glas wird um 6% unter dem bisherigen liegen. Und auch bei den Ferrometallen sinken die Preise: Die Tarife für kleine Ferrometalle verringern sich um 3%, die Ersparnis bei großen Ferrometallen beläuft sich auf 6%. "Auch für die kommenden Jahre werden wir alles daran setzen, die Tarife stabil zu halten - trotz zu erwartender, kostensteigender Entwicklungen wie etwa dem Roadpricing", erläutert Dkfm. Christian Stiglitz.

Neue Tarifstruktur im Kunststoff-Bereich

Neben den günstigeren Lizenztarifen trägt auch die neue Tarifstruktur für Kunststoffverpackungen, die die ARA per 1.1.2004 anbietet, wesentlich zur Arbeitsvereinfachung und weiteren Einsparungen bei. Auf Basis von aktuellen Analyseergebnissen der Anfallmengen in der Haushalts- und Gewerbesammlung wird künftig die Tarifgruppe "7.1 Kunststoff groß" entfallen. Viele Verpackungen, die bisher dieser Gruppe zugeordnet waren, können dann mit dem günstigen Tarif für "Industrie/Gewerbe- und Große Kunststoffverpackungen" lizenziert werden. Daraus ergeben sich Kostenreduktionen von bis zu 39% - je nach Zuordnung der Kunststoffverpackungen.

ARA Know-how - gefragte Leistung in den EU-Beitrittsländern

Schon seit einigen Jahren ist die ARA im Bereich Consulting tätig und berät Umweltministerien und Sammelsysteme anderer Länder. "Wir konnten die letzten zehn Jahre umfassendes Wissen sammeln und geben unser Know-how gerne an Länder weiter, die gerade im Begriff sind, Sammelsysteme auf- oder umzubauen", schildert Stiglitz. Ein Schwerpunkt der Consulting-Tätigkeiten ist die Vorbereitung von Sammelsystemen einiger EU-Beitrittsländer. Hier unterstützte die ARA kürzlich das ungarische Sammel- und Verwertungssystem Öko Pannon und die Organisation in Lettland bei der Umsetzung der Verpackungsverordnung.

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