FP-Strache: Das Jahr 2003 stand in Wien unter dem Zeichen der explodierenden Drogenkriminalität!

Härtere Gangart von Innenminister und Wiener Bürgermeister in der Drogenbekämpfung gefordert!

Wien, 30-12-2003 (fpd) - Aufgrund der gestern bekanntgegebenen Daten bezüglich der festgenommenen Drogendealer im Jahr 2003 ist nun endgültig bewiesen, daß in Wien sicherheitspolitisch Feuer am Dach sei. Seit Jänner wurden in Wien mehr als 2000 mutmaßliche Drogendealer festgenommen und zu einem Gutteil verantwortlich für das entstandene Sicherheitsvakuum sei der kontinuierliche Kahlschlag von Planstellen im Exekutivbereich, so heute FP-Landesobmann-Stellvertreter LAbg. GR Heinz-Christian Strache.

Dieses Sicherheitsvakuum habe man Innenminister Strasser zu verdanken, der durch seine Reformen im Exekutivbereich die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener höchst fahrlässig gefährdet. Gab es 1994 noch 6157 Sicherheitswachebeamte bei der Bundespolizeidirektion Wien, sind es heute rund 500 weniger. Von den verbliebenen sind zusätzlich rund 500 abkommandiert oder in Karenz. Daß Strasser nunmehr ankündigt, vor sensiblen Punkten Videokameras anbringen lassen zu wollen um den "Streetrunnern" das Handwerk zu legen sei zwar eine gewohnt medienwirksame Ankündigung - ohne entsprechende Handlungen jedoch ein weiterer "Sturm im Wasserglas".

In Kenntnis der Person Strassers, so Strache, wäre es eine höchst erfreuliche Überraschung, wenn er abseits seiner "Seitenblickepolitik" den Worten auch Taten folgen lassen würde. Es sei aber auch unumgänglich sich von Seiten der Wiener Landesregierung Gedanken zu machen, wie dieser massiven Gefährdung entgegenzuwirken sei. Bürgermeister Häupl sei an der ausufernden Drogenkriminalität nicht unschuldig und könne daher auch die Verantwortung nicht völlig aus seinem Bereich abschieben, so Strache.

In Wien wurde gesellschaftspolitisch der Samen für das Drogenunwesen gesät. Hier fühlen sich die Dealer wohl. Unbeschadet können sie offen auf unseren Straßen ihr tödliches Gift an unsere Kinder und Jugendlichen verkaufen. Sogar Kinder werden für ihr Dealerunwesen mißbraucht. Wo ist der laute entschlossene Aufschrei der Sozialdemokratie, stellte Strache die Frage in den Raum. Anstatt sich mit diesen ernsthaften Problemen auseinanderzusetzen, blockieren sozialistische Bezirkspolitiker regelmäßig Initiativen zur Drogenbekämpfung an exponierten Stellen in Wien.

Erst wenn die Wiener SPÖ endlich eingesehen hat, daß das linke Wunschdenken, wonach ein "Recht auf Rausch" gesellschaftspolitische Priorität habe, den Boden für die Drogenkriminalität bietet, wird diese Stadt wieder zur Normalität zurückkehren können. Andernfalls wird das Drogenproblem derart ausufern, daß in einigen Jahren der Krieg gegen die internationale Drogenmafia endgültig als verloren erklärt werden muß, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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