SPÖ will Bildungsoffensive für Kärnten

Die Universität soll ausgebaut, die PädAK für Klagenfurt gesichert werden

Klagenfurt (SP-KTN) – Bildung ist Zukunft. „2004 muss das Jahr der Bildungsoffensive in Kärnten werden, damit 2004 ein gutes Jahr wird“, fordert LAbg. Peter Kaiser. Nichts ist für die Chancen unserer Jugend wichtiger, als eine solide Ausbildung.

Kaiser fordert deswegen einen Ausbau der Uni Klagenfurt. Die jetzige Erweiterung um eine dritte Fakultät, dem interuniversitären Institut für interdisiziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF), ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Dazu gehört aber auch, dass man die Universität nicht stiefmütterlich behandelt, sondern großzügig fördert. Nur so kann ein vielfältiges Studienangebot aufrecht erhalten werden. Gerade bei der Bildung darf nicht gespart werden, wenn man Mut zur Zukunft hat“, ist sich Kaiser sicher.

2004 soll auch endlich Klarheit bringen, wie es mit der universitären Lehrerausbildung weitergeht. „Die PädAK muss für Klagenfurt erhalten bleiben. Es kann nicht sein, dass hier Ministerin Gehrer rücksichtslos über die Interessen der Länder drüberfährt“, so Kaiser. In Verhandlungen mit dem Bund soll sichergestellt werden, dass Klagenfurt als Standort gesichert und mehr noch, ausgebaut wird. Reform muss einen zukunftsorientierten Schritt nach vorne bedeuten und nicht ein Einbiegen in eine schwarz-blaue Sackgasse.

Ein anderer Punkt dieser Offensive muss Bildung senza confini sein. „Grenzen werden nicht zuletzt durch das Verständnis des jeweils anderen abgebaut. Wenn wir gerade in unserem Raum eine grenzenlose Bildung aufbauen, kann das nur von Vorteil für die Menschen und unsere Wirtschaft sein“, so Kaiser. Statt Bildungsabbau bedarf es eines weiteren Ausbaus der Wettbewerbsfähigkeit der Kärntnerinnen und Kärntner Eine Forschungsoffensive, in die die Uni stark eingebunden ist, muss ebenfalls 2004 forciert werden.

Statt nur zuzuschauen und Bildungsabbau zuzulassen, wie das Land, namentlich Bildungsreferent Jörg Haider (FP), muss Kärnten initiativ werden. „Haider hat schweigend zugesehen, wie die Erwachsenenbildung zerschlagen wurde, etwa durch die Auflösung des Bundesinstitutes für Erwachsenenbildung“, nennt Kaiser nur einen Minuspunkt der blauen Bildungspolitik. Kaiser will sich deswegen für eine stärkere Gewichtung der Bildung in Kärnten einsetzen.

Dass Schwarz-Blau keine Ahnung von einem funktionierenden Bildungssystem haben, zeigte die jüngste Aussage von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (VP). Während die Zukunftskommission Vorschläge für eine Bildungsreform erarbeitet, zeigt Gehrer ihren Reformunwillen. Das Wiederholen einer Schulklasse wegen einer negativen Note bringe nichts, außer einer Demotivation des betroffenen Schülers, so Kaiser. "Es ist an der Zeit, dass in Kärnten wieder ein verlässliches, kompetentes und menschliches Team die Zügel in der Hand hat, damit Zukunftschancen gefördert und nicht verschlafen oder gar blockiert werden", schließt Kaiser. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Pressedienst Kärnten
Tel.: 0463-577 88 76 od 77
Fax: 0463/57788-86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001