Haider hat den Bezug zur Realität verloren

Bei der Kaufkraft ist Kärnten Schlusslicht

Klagenfurt (SP-KTN) – Völligen Realitätsverlust erkennt SP-Chef Peter Ambrozy bei Landeshauptmann Haider anlässlich seines APA-Interviews. Ambrozy: „Haider hat keine Ahnung, wie es den Menschen in Kärnten geht. Es ist grob fahrlässig einen Mann an der Spitze Kärntens zu haben, der den Bezug zur Realität vollkommen verloren hat.“

Noch immer ist Kärnten Schlusslicht bei der Kaufkraft. „Ob mit oder ohne Osttirol ist den Kärntnerinnen und Kärntnern egal. Sie merken Tag für Tag, dass ihnen weniger Geld übrig bleibt“, so Ambrozy. Ein Wiener Arbeitnehmer verdient monatlich im Schnitt um 227 Euro mehr als ein Kärntner. Das sind im Jahr 2724 Euro, die die Kärntnerinnen und Kärntner weniger bekommen. „Und Haider singt ein Loblied auf seine völlig verfehlte Politik“, kritisiert der SP-Chef die ignorante Haltung Haiders.

Den stetig steigenden Arbeitslosenzahlen hat der blaue Blender nur hohle Worte entgegenzusetzen. Angesichts der 19.000 Arbeitslosen von einer positiven Entwicklung zu sprechen sei eine Ungeheuerlichkeit gegenüber tausenden menschlichen Tragödien, die hinter dem Arbeitsplatzverlust liegen.

Dass Haider nach der klaren Verurteilung seiner Saddam-Aussage durch den Kärntner Landtag noch immer von einer „Wahrheit“ spricht, ist ein weiters Beispiel seines Realitätsverlustes. Die SPÖ hat sich immer klar positioniert: Wer mit einem Diktator verkehrt ist für Kärnten untragbar. Davon werden die Kärntner Sozialdemokraten nicht abrücken. (Schluss)

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