VP-Neuhuber: Wiener Prater als Opfer des SPÖ-Planungschaos

Niedergang des Volkspraters scheint vorprogrammiert

Wien (VP-Klub) "Der Stillstand bei den Planungen für eine Neugestaltung des Wiener Praters ist das beste Beispiel dafür, wie viel Schaden die Wiener SP-Alleinregierung mit ihrem Umsetzungsstopp für Wien anrichtet". Dies sagte heute ÖVP-Wien Planungssprecher LAbg. Alexander Neuhuber. Schon seit Jahren liegen ganz konkrete Vorschläge für die Aufwertung des Volkspraters und die dringend notwendig gewordene Neupositionierung dieser für Wien wichtigen Freizeit- und Tourismuseinrichtung vor. Der zuständige Stadtrat Schicker müsste sie nur realisieren. Stattdessen hat Vizebürgermeisterin Laska stillschweigend die Kompetenz für diesen Bereich der Stadt an sich gerissen und Stadtrat Schicker ausgebootet. ****

SP-Entscheidungsschwäche gefährdet Existenz von Praterunternehmen

Laskas Leistungen für die Praterplanung haben sich auf vage Absichtserklärungen beschränkt bzw. auf die unnötige, millionenschwere Auftragsvergabe für nochmalige Planungsarbeiten an einen französischen Themenparkspezialisten. "Wenn diese Linie der SPÖ-Stadtregierung weitergeführt wird, dann ist der Wiener Volksprater mit seiner österreichischen Identität und alteingesessenen Unternehmerfamilien ernsthaft gefährdet", unterstreicht Neuhuber die Handlungsnotwendigkeit. Vor allem die Praterunternehmer leiden unter der Entscheidungsschwäche der gesamten SPÖ-Stadtregierung. Sie wären zwar für diverse Umgestaltungen und Errichtung neuer Attraktionen bereit, können aber ohne das OK der Stadtverwaltung ihre Relaunch-Vorhaben nicht starten. "Es ist ungewöhnlich genug, dass ein einzelnes Mitglied der Wiener Landesregierung einen ganzen Stadtteil zur Privatspielwiese erklärt, noch schlimmer ist es aber dann, wenn der Großteil der betroffenen Unternehmer -einzelne davon sind, wie man hört, aber ausgenommen-buchstäblich im Regen stehen gelassen werden. Der oder die zuständigen Stadträte sind dringend dazu aufgefordert, endlich die stadtplanerischen Weichenstellungen für die Neugestaltung des Wiener Volkspraters vorzunehmen".

Nutzungskonzept für Praterareal und Sportstätten muss rasch erstellt werden

Das gleiche gilt auch für die Planungsentscheidungen, die das übrige Praterareal einschließlich der am Rand liegenden Sportstätten und die Wiener Messe betreffen. Hier mangelt es ebenso an städtebaulicher Umsetzungskapazität seitens der SPÖ-Stadtregegierung wie bei allen anderen Themen, die das Pratergebiet betreffen. Angesichts der kommenden Fussball-EM sollte man schon längst wissen, was man mit den Sportstätten im Prater geschehen soll. Auch ein ausgewogenes Nutzungskonzept, dass dafür sorgt, dass der Prater von den verschiedenen Zielgruppen weiterhin genutzt werden kann, fehlt. "Wenn es mit der Tatenlosigkeit von Laska und Schicker bei der Praterneugestaltung so weiter geht, dann sind sowohl Konflikte als auch der Niedergang des Volkspraters vorprogrammiert", schloss Neuhuber.

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