Jahrmann: Letzter Lückenschluss am NÖ Donauradweg wird vorangetrieben

Mehrkosten aufgrund schwieriger Topographie und zusätzlicher Einrichtungen

St. Pölten, (SPI) - Bereits am 28. August 2002 fasste die NÖ Landesregierung den Grundsatzbeschluss zur Schließung der letzten Lücke im Verlauf des Donauradweges am linken Donauufer zwischen den Gemeinden Weins und Persenbeug. Die Strecke beträgt rd. 2,2 Kilometer, Projektträger ist die Gemeinde Hofamt Priel. Besondere Anforderungen an die Bauweise und an den Verlauf machten nun eine Aufstockung der Förderung notwendig. "Die geringen Platzreserven zwischen Donau und dem steilaufragenden Uferfelsen lassen für den Radweg neben der B3 und der Donauuferbahn teilweise keinen Platz mehr. Daher müssen in einigen Bereichen aufwendige Konstruktionen errichtet werden, die Mehrkosten von rd. 350.000 Euro verursachen. Dem trägt nun das Land Rechnung, eine entsprechende Aufstockung der Investitionsförderungen - 356.486,66 Euro kommen nun vom Land, 534.730 Euro aus EU-Mitteln und 178.243,34 Euro aus Eigenmitteln -wurde nun beschlossen", so der Melker SP-Mandatar LAbg. Josef Jahrmann.****

"Die touristische Vermarktung des Donauraumes ist erklärtes Ziel Niederösterreichs. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen dabei die Kooperation und Weiterentwicklung der touristischen Angebote rund um die Themen Rad, Schifffahrt, Kultur und Natur sowie die Schaffung eines gemeinsamen Marketingkonzeptes, das die länderübergreifende Vermarktung der Region mit Wien und Oberösterreich gewährleisten soll. Im Mittelpunkt all dieser Überlegungen steht natürlich die Donau, als besonderer Schwerpunkt auch der Donauradweg. Derzeit verzeichnet der Donauraum rund 1,2 Millionen Übernachtungen pro Jahr, das entspricht rund einem Fünftel der gesamten Übernachtungen in ganz NÖ. Die Zahl der Ausflugsbesucher wird auf etwa 600.000 geschätzt. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Radfahren, der Donauradweg zählt heute zu den meistbefahrenen Radrouten Europas. NÖ ist das ideale Land für Radfahrer: Mehr als 4.000 Kilometer markierte Radrouten abseits des Autoverkehrs führen durch die Landschaft. Der Lückenschluss des Donauradweg hat damit nicht nur regionale, sondern für das Tourismus- und Freizeitangebot unseres Bundeslandes eine wichtige überregionale Bedeutung", so LAbg. Josef Jahrmann abschließend.
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