Neuer Spendenrekord für "Licht ins Dunkel" 2003 am Heiligen Abend: 5,8 Millionen Euro für Bedürftige

Wien (OTS) - Insgesamt zum 31. Mal - davon zum 26. Mal am Heiligen Abend im Fernsehen -, rief "Licht ins Dunkel" heuer auf, für behinderte und Not leidende Kinder, insbesondere in Österreich, zu spenden. Zahlreiche Künstler und Prominente stellten sich dabei wieder in den Dienst des fast 15-stündigen Spendenmarathons auf ORF 2, der gestern, am 24. Dezember 2003, von 9.05 bis 23.30 Uhr live aus dem ORF-Zentrum am Wiener Küniglberg ausgestrahlt wurde. Die Landesstudios beteiligten sich in gewohnter Weise und sendeten von 11.00 bis 12.00 Uhr, von 14.00 bis 15.00 Uhr und von 16.00 bis 18.00 Uhr ihr eigenes "Licht ins Dunkel"-Programm am Heiligen Abend.

Eine Aktion der Österreicherinnen und Österreicher

5.824.159,- Euro (Vorjahr: 5.820.442,- Euro) lautete das beeindruckende Spendenergebnis - um 4.717,- Euro mehr als im Vorjahr -, das "Licht ins Dunkel"-Geschäftsführerin Christine Tschürtz und "Licht ins Dunkel"-ORF-Chef Jörg Ruminak am Ende der Sendung bekannt geben konnten. Ruminak: "Das ist ein ganz großartiges Ergebnis, auf das wir nicht zu hoffen gewagt haben. Es beweist, dass uns die Österreicherinnen und Österreicher auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten nicht im Stich lassen und uns vertrauen. Mit jedem gespendeten Cent wird ein Zeichen der Nächstenliebe gesetzt -und das ist das wahre Erfolgsgeheimnis dieser Aktion, die zu einer Aktion des Volkes geworden ist. Mein Dank gilt allen Sponsoren, Unterstützern und freiwilligen Helfern dieses Abends und den Tausenden Spenderinnen und Spendern, die die Frage 'Ist da jemand?' wieder mit einem deutlichen 'Ja' beantwortet haben." Geschäftsführerin Christine Tschürtz ergänzte: "Ich freue mich über das Vertrauen, das uns durch dieses eindrucksvolle Spendenergebnis abermals entgegengebracht wurde. Wer wie ich täglich damit konfrontiert ist, dass es auch in unserem wohlhabenden Land viele Menschen, insbesondere Kinder, gibt, die Not leiden und unsere Unterstützung benötigen, der weiß, wie wichtig es ist, dass wir unsere Arbeit fortsetzen können. Ich danke im Namen der Hunderttausenden behinderten und bedürftigen Kinder, denen Sie mit Ihrer Spende auch ein Stück Hoffnung gegeben haben."

Mehr Spenden via Internet

Sehr erfreulich entwickelte sich auch das jüngste der ORF-Medien im Dienste der Hilfsaktion. Auf der neuen "Licht ins Dunkel"-Website http://lichtinsdunkel.ORF.at wurden allein am Heiligen Abend 52.357,76 Euro gespendet. Das bedeutet eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt machten allein an diesem Tag mehr als 1.000 User von der Möglichkeit des Spendens via Internet Gebrauch.

Künstler und Prominente helfen Helfen

Auch heuer stellten sich wieder viele Künstler und Prominente in den Dienst der guten Sache, indem sie entweder an den Spendentelefonen Platz nahmen oder in der Sendung auftraten. Peter Rapp, Elmar Oberhauer und Alfons Haider führten durch den großen Spendentag, der traditionell durch das Entzünden der Friedenslichtkerze durch Kardinal Dr. Franz König eröffnet wurde. TELEKOM AUSTRIA sorgte mit modernstem Telefonmanagement dafür, dass die 31.474 Anrufer auch durchkamen. Die 230 Spendenannahmeplätze im ORF-Zentrum wurden durch Call-Center in den Landesstudios verstärkt. Den freiwilligen Telefondienst versahen neben den Gardesoldaten des Österreichischen Bundesheeres auch Mitglieder der ORF-Gremien, der ORF-Geschäftsführung und zahlreiche Prominente aus Kunst, Kultur und Politik, darunter etwa Vizekanzler Hubert Gorbach, Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner, Verteidigungsminister Günther Platter, der Zweite Nationalratspräsident Dr. Heinz Fischer, Bausparkasse Wüstenrot-Generaldirektorin Dr. Susanne Riess-Passer, ÖFB-Vorstandsmitglied Ing. Peter Westenthaler, Kaplan August Paterno, ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, der Kaufmännische Direktor des ORF, Dr. Alexander Wrabetz, Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik, Claudia Androsch, Dieter Chmelar, Peter L. Eppinger, Nora Frey, Eva Fuchs, Adi Hirschal, Andreas Jäger, Isabella Krassnitzer, Ciro de Luca, Richard Lugner mit Jacqueline, Magic Christian, die "Gründerväter" Kurt Bergmann und Ernst Wolfram Marboe, Elfriede Ott, Dr. Helmut Pechlaner, Jenny Pippal-Kralik, Sandra Pires, Thomas Forstner, Dodo Roscic, Heinz Prüller, Barbara Stöckl, Martin Traxl, Günter Tolar, Ingrid Wendl und viele, viele andere.

Bilanz des "Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderung" beim politischen "Mittagstisch"

Im Mittagsblock von 12.00 bis 14.00 Uhr begrüßte Elmar Oberhauser unter anderem Kardinal Christoph Schönborn im Studio. Kurz nach 12.00 Uhr folgten die Grußworte des Schirmherren der Aktion, Bundespräsident Dr. Thomas Klestil. Ab 12.30 Uhr bat Oberhauser in traditioneller Weise politische Repräsentanten des Landes zum Gespräch: Sozialminister Mag. Herbert Haupt, die stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, Dr. Eva Glawischnig, sowie den Parteivorsitzenden der SPÖ, Dr. Alfred Gusenbauer. Thema des Talks war eine Bilanz des zu Ende gehenden "Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen", wobei dem ORF auch von politischer Seite Lob gezollt wurde. Haupt: "Ich bin der Überzeugung, dass wir bei den Barrieren im Kopf - auch dank der Hilfe des ORF - einige abbauen konnten." Doch nicht nur die Vertreter der Parteien stellten sich den Fragen Oberhausers, sondern auch ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner, die bei dieser Gelegenheit sagte: "Ich bin sicher, das dieses Jahr etwas bewegt hat. Wir machen Programm für alle Österreicherinnen und Österreicher - so wie es auch in unserem Auftrag steht - und dazu gehören auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Wichtig ist uns dabei der Gedanke der Integration, um den sich heuer auch ,Licht ins Dunkel’ ganz besonders bemüht hat."

Nachhaltigkeit des EU-Jahres: ORF-Vorhaben für 2004

ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner zeigt sich insbesondere angesichts des zu Ende gehenden "Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen" erfreut über die zahlreichen, auch internationalen Anerkennungen, die der ORF für sein Engagement erhalten hat, so etwa die Auszeichnung der Spotkampagne "anders/gleich:gleich/anders" als bester "Social Advertising Spot" bei den Münchener Medientagen sowie die "MedienOskars" des Jahres für den elektronischen Bereich Radio und Fernsehen.

Der ORF wird etwa 300 Fernsehprogrammbeiträge bis Jahresende ausgestrahlt haben, mehr als 2.700 Stunden TV-Untertitelungen beim Gehörlosen-Service und verfügt seit Jahresbeginn über eine "Text only"-Version des ORF TELETEXTES im Internet. Darüber hinaus sind -im Sinne der Nachhaltigkeit - folgende Vorhaben für 2004 geplant: Im kommenden Jahr wird der ORF einen vielfachen Wunsch der Blinden und Sehbehinderten Österreichs erfüllen und - höchstwahrscheinlich schon ab Februar - ein regelmäßiges Angebot an "Hörfilmen" anbieten. Schließlich wird auch mit der geplanten Ausstrahlung der "Zeit im Bild 1" um 19.30 Uhr in Gebärdensprache ein weiterer qualitativer und quantitativer Schritt gesetzt. Lindner: "Der ORF hofft damit, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass er nicht nur mit beispielhaften Aktionen wie 'Licht ins Dunkel' seiner sozialen Verantwortung nachkommt, sondern auch kontinuierlich und nach Maßgabe seiner Möglichkeiten das ganze Jahr über in all seinen Medien auf die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen Rücksicht nimmt."

Und es kann weiter gespendet werden ...

Zum 31. Mal "Licht ins Dunkel" - das bedeutet auch 31 Jahre humanitäres Engagement des ORF. Mit dem Spendenergebnis des Heiligen Abends 2003 beläuft sich das Gesamtspendenergebnis der Hilfsaktion in mehr als drei Jahrzehnten auf bisher 125,2 Millionen Euro.
Die Spendentelefone stehen selbstverständlich auch weiterhin offen:
Unter der kostenfreien TELEKOM AUSTRIA Telefonnummer 0800 24 12 03 kann aus ganz Österreich angerufen und gespendet werden. Die ersten 5.000 Anrufer, die am Heiligen Abend und danach 30 Euro und mehr gegeben haben, erhalten übrigens als Dank das "Licht ins Dunkel"-Buch zugeschickt, das die Geschichte der Hilfsaktion aus 30 Jahren erzählt. Ermöglicht haben dies Raiffeisen, die Österreichischen Lotterien und Uniqa.
Online Spenden und Spenden per Kreditkarte sind auf der "Licht ins Dunkel"-Homepage unter http://lichtinsdunkel.ORF.at möglich. Spenden per SMS bei allen Mobilfunkbetreibern: einfach "?" an 0800 24 12 03 schicken und der Betrag wird automatisch von der nächsten Handyrechnung abgezogen.

Rückfragen & Kontakt:

ORF - "Licht ins Dunkel"
Christine Kaiser
Tel: +43 (0)1/878 78 - DW 12422 oder
Mobil: +43 / 0664 626 80 70
http://lichtinsdunkel.ORF.at
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