Sozialland Vorarlberg - der Mensch steht im Mittelpunkt

LH Sausgruber und LR Schmid: Vorarlbergs Soziallandschaft ist vielfältig und kompakt

Bregenz (VLK) - Der Bereich Soziales bildet einen
Arbeitsschwerpunkt der Vorarlberger Landesregierung. Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Soziallandesrätin Greti Schmid gaben heute, Dienstag, im Pressefoyer einen Überblick über die Schwerpunkte im Jahr 2004. Ziel ist es, den hohen Standard und somit die hohe Qualität in der Vorarlberger Sozialpolitik zu halten bzw. bedarfsgerecht weiter auszubauen.
Gerade der Sozialbereich steht vor großen Herausforderungen wie gesellschaftliche Veränderungen, demographische Entwicklung, Zunahme von älteren Menschen usw. Diese gilt es gemeinsam mit den Gemeinden und allen Partnern im Sozialbereich zu meistern. "Nur gemeinsam werden wir eine optimale Weiterentwicklung unseres Sozialsystems erreichen können", so Landesrätin Schmid. Für Landeshauptmann Sausgruber gilt es, ein gutes Netzwerk aus Familienleistung, ehrenamtlichem Engagement und professioneller Dienstleistung zu entwickeln, "damit auch künftig eine hohe Leistungsversorgung erhalten und weiterentwickelt werden kann".

Sozialfonds

Der Sozialfonds spielt bei der Weiterentwicklung der Vorarlberger Soziallandschaft eine wichtige Rolle: Er wird zu 60 Prozent aus Landesmitteln und zu 40 Prozent aus Gemeindemitteln gespeist -Sausgruber: "Der Sozialfonds ist für das Jahr 2004 mit knapp 132 Millionen Euro budgetiert, das ist ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber 2003".

Schwerpunkte 2004

Landesrätin Schmid gab einen Überblick über die Schwerpunkte des Lenkungsausschusses für das Jahr 2004:
- Weiterentwicklung der ambulanten und teilstationären Strukturen:
Der Standpunkt "Ambulant vor stationär" hat für Vorarlberg nach wie höchste Priorität. Derzeit können ca. 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung betreut werden. "Diese sozialpolitische Zielsetzung gilt es abzusichern", so Schmid.
- Leistungs- und Kostentransparenz in Pflegeeinrichtungen: Ziel ist es, dass in allen Vorarlberger Pflegeheimen ab dem Jahre 2005 ein Kosteninformationssystem eingesetzt werden kann.
- Weiterentwicklung stationärer Einrichtungen laut Bedarf- und Entwicklungsplan: Laut Bedarf- und Entwicklungsplan werden in Vorarlberg bis zum Jahre 2010 ca. 270 zusätzliche Pflegeplätze benötigt. Von den bestehenden Heimplätzen werden zudem in den nächsten Jahren ca. 400 in pflegetaugliche Plätze umgebaut. Um- und Neubauten werden vom Land unterstützt. Für das Jahr 2004 sind dafür 3 Millionen Euro vorgesehen.
- Regionale Vernetzung: Gemeinsam mit dem Gemeindeverband soll die regionale Zusammenarbeit forciert und die Planung neuer Standorte koordiniert werden.

"Bei all diesen notwendigen und sinnvollen Weiterentwicklungen steht die Qualität und somit das Wohl unserer hilfs- und pflegebedürftigen Menschen im Mittelpunkt", so Landesrätin Schmid abschließend.

(tm/gw)

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